Sonntag, 19. Januar 2020

Ich steh' dazu!

Auf Lotta wird Flagge gezeigt.


Freitag, 17. Januar 2020

Frühlingsboten

Biene, Fliege und Mandelblüte - wer will sich da beklagen?





Auf einem Spaziergang an der Küste sahen wir ein nettes, altes Gehöft mit Meerblick. Zu verkaufen!


Dienstag, 14. Januar 2020

Die Frau mit Stil...

...trägt auch beim Deck schrubben farblich abgestimmte Gummihandschuhe. Immer.


Montag, 13. Januar 2020

In den "Bergen"

Unser Camper ist ein richtiger "Sechser im Lotto", wir haben dank ihm die Möglichkeit das Hinterland von Lagos zu erkunden. Liisa möchte eine kleine Reise machen, ich habe gehört, die Gegend von Monchique sei schön - nichts wie hin. Wir waren schon bei unserem Ausflug nach Cabo São Vicente von der Schönheit der Landschaft begeistert, die Gegend um Monchique ist sehr hügelig und sehr attraktiv. Das Städtchen lebt heute von der nahen Therme. Der Tourismus hat erfreulicherweise noch keine Schäden angerichtet, vieles ist noch im "Originalzustand", der Ort hat reichlich Patina. Dies macht ihn aber sehr sympathisch!


Das sind doch eher enge Wohnverhältnisse - fast wie auf dem Boot!


Welche Farbe!


Liisa findet schnell Anschluss...


Ein Wegweiser macht uns auf einen "convento", ein Kloster , aufmerksam. Der Aufstieg ist recht steil, so haben wir den "Wanderteil" des Tages auch erledigt. Das Kloster stellt sich als schlimme Ruine heraus, welche von einem sehr seltsamen Eremiten bewohnt wird. Er bittet uns durch seine ziemlich versifften Privaträume und lässt uns grosszügig besichtigen was von der einstigen Klosterkirche übrig geblieben ist. Sie dient heute hauptsächlich als sein Hühnerhof!


Die Aussicht von dort oben ist aber ganz nett.


In der Nähe finden wir einen tollen, sehr gepflegten Stellplatz wo wir zweimal übernachten. Die Aussicht ist schön, die Infrastruktur und das Servicegebäude sind blitzsauber, ausserdem gibt es rasend schnelles Internet. Wie man unschwer erkennen kann, ist "Karl" oft das schwarze Schaf in der Herde.


Etwas gewandert wurde natürlich auch.


Auf dem Heimweg besuchten wir die Westküste nördlich von Cabo São Vicente, die kannten wir ja auch nur von See aus. Die Praia da Arrifana, in der Nähe von Aljezur, stellte sich als ganz heisse Surferbucht heraus.


Wir sassen an der Sonne und bewunderten die vielen Surfer.


Über die Landstrasse gings dann in den Süden, die Landschaft ist grün und malerisch.



Vor Jahren müssen hier schlimme Waldbrände gewütet haben. Es ist erstaunlich wie schnell sich die Natur erholt hat, leider wachsen die Eukalyptusbäume am schnellsten nach, und die sind nicht endemisch.

In Vila do Bispo machten wir noch einen Grosseinkauf, wenn wir schon mit dem Auto unterwegs sind. (Wir kaufen sonst zu Fuss ein, da kriegt man gelegentlich gaaanz lange Arme auf dem Heimweg!)

Der Januar ist schon halb vorbei und ich hab' noch kein Food-Bild gepostet - das geht gar nicht! Zum Nachtessen auf der Lotta gab es: Broccoli-Pilz-Reis mit Frikadellen!




Montag, 6. Januar 2020

Alltag in Lagos

Ein paar Tage brauchten wir schon um in den "Lagos-Groove" zu kommen, aber in der Zwischenzeit haben wir wieder ein soziales Netz gesponnen, haben ein paar tolle Leute kennengelernt und Liisa geht regelmässig ins Yoga und nimmt Portugiesisch-Lektionen. Ausserdem haben wir ein Hallenbad ganz in der Nähe, ich habe wieder mit schwimmen angefangen, der Trainingszustand... na, ja. Jeden Morgen machen wir unsere Sprachübungen mit "Duolingo", ich habe vor drei Jahren mit dem Schwedisch-Kurs angefangen. Er ist in der Zwischenzeit abgeschlossen und ich mache nur noch täglich Übungen.  Jo Nesbø versuche ich in einer schwedischen Übersetzung zu lesen - die Originalsprache ist Norwegisch - ich bin immer noch etwas auf mein Online-Wörterbuch angewiesen, aber es geht täglich besser. Liisa macht eisern Schwedisch und Portugiesisch, sie kann ihr Portugiesich täglich gebrauchen und macht auch im Schwedischen Fortschritte.

Bootspflichten, Haushalt und einkaufen nehmen viel Zeit in Anspruch, auf einem Boot ist eben vieles komplizierter. Langweilig wird es uns nicht!

Natürlich hat Liisa bereits Kontakt mit den "Lagos Strollers" aufgenommen, der verrückten Wandergruppe in der Marina, und ich wurde schon auf die erste Wanderung ins Hinterland von Lagos mitgeschleppt. Es war wunderbar - ehrlich!

Weite, offene Landschaft mit Blick auf Lagos



Anfang Januar blühen hier Zwerg-Iris, niedliche kleine Blümchen!



Diese Mini-Vulkane sieht man überall, es sind Eingänge zu Ameisenkolonien. Wir nennen sie "Vulkan-Ameisen".



Tägliche Strandspaziergänge sind hier ein Muss. In den ersten Tagen hatten wir ganz ordentlichen Wind. Die Hafeneinfahrt von Lagos gilt als sehr sicher und soll immer passierbar sein. An solchen Tagen vielleicht nicht optimale Verhältnisse... für Surfer natürlich schon!


Unsere Falträder, die Brommies, hatten auch schon ihre ersten Einsätze. Wir radelten zur Bucht von Alvor um einen Blick auf unsere holländischen Stegnachbarn zu werfen, welche ein paar Tage dort verbrachten und auf einer Sandbank trocken lagen. Die können das, sie haben einen Schwenkkiel! Wir mussten dort vor drei Jahren höllisch aufpassen, um nicht aufzulaufen, als wir weiter hinten in der Bucht ankerten.


Bei diesem Anblick brach bei uns die Reiselust aus. Wir haben zwar immer noch keine Segel angeschlagen - aber "Karl" der Kastenwagen scharrt schon mit den Hufen. Eine Landreise nach Gibraltar und Cordoba ist in der Planung.


Mittwoch, 1. Januar 2020

Frohes neues Jahr!

Wir machten heute einen langen Spaziergang am Strand und realisierten einmal mehr, was für ein privilegiertes Leben wir doch haben. 


Zum neuen Jahr schicke ich allen meinen Lesern einen Glückspilz!





Mittwoch, 25. Dezember 2019

Cobby Christmas

Wir haben jetzt das beste beider Welten: Wohnmobil und Boot, fast unverschämt, ich weiss! Dem Weihnachtstrubel in der Marina können wir jetzt problemlos entfliehen und so verbrachten wir Heiligabend ungestört in der Nähe von Sagres bei einem kleinen Fort. Der Cobb-Grill wurde ausgepackt und eine mit viel Knoblauch gespickte Lammkeule zwei Stunden lang gegart.

Wenn man dazu eine solche Aussicht hat und die Temperatur fast 20° C erreicht, kann man sich nicht wirklich beklagen!


Das Fort beim Leuchtturm am Cabo São Vicente. An diesem Leuchtfeuer segelten wir vor sechs Monaten bei 40 Knoten Wind und ganz anständigen Wellen vorbei. Heute sieht's richtig gemütlich aus.



Gibt es ein Leben ohne Cobb Grill? Ja, aber es ist nicht erstrebenswert!


Wir wünschen allen unseren Lesern fröhliche Weihnachten.