Montag, 1. August 2016

Howth

Endlich finde ich etwas Musse mich meinem Blog zu widmen. Die letzten zwei Tage waren wir viele Stunden unterwegs und der Wind und die Wellen verlangten uns seglerisch einiges ab. Da war nix mit lesen und den Autopiloten arbeiten lassen. Wir fuhren fast ausschliesslich hoch am drehenden und kapriziösen Wind, da war aktives Segeln gefragt. Von Peel aus segelten wir nach Ardglass an die Nordirische Küste und von dort nach Howth in der Nähe von Dublin (Republik Irland). Das Wetter hielt sich am Tag richtig gut, wir kamen bis auf einen kurzen Schauer völlig trocken hier an. In der Nacht bekamen wir allerdings eine kräftige Bootswäsche. Mit den Gezeiten hatten wir gestern grosses Glück und wurden die meiste Zeit etwas geschoben.

Dublin ist für uns ein besonderer Ankunftshafen. Vor zwei Jahren machten wir einen Städteflug hierhin und standen in Howth auf der Hafenmole. Unsere Bewunderung für die einheimischen Segler, welche sich mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit in diesem schwierigen Revier zurechtfanden, war fast grenzenlos. Nun, von Selbstverständlichkeit kann bei uns natürlich nicht die Rede sein, aber wir sind doch ohne Schaden von Shetland hierher gesegelt und finden uns schon ein bisschen gut! :-)

Ein paar Bilder der letzten Tage:

Die Bucht von Peel.


Ein Panorama von einem "coastal walk" auf der Isle of Man.


Diese "Walze" jagte uns auf dem Weg nach Ardglass einen gehörigen Schrecken ein. Es geschah...nichts!


Der Hafen von Ardglass ("a very limited place", meinte unser Stegnachbar) bei Niedrig-...


...und Hochwasser.


The "Eye of Ireland", eine kleine Insel vor Howth mit dramatischem Himmel


Am Dienstag kommt die Dänenfamilie zu Besuch, wir freuen und sehr sie wieder hier zu haben. Lotta muss jetzt aber dringend in einen besucherfreundlichen Zustand versetzt werden. Eine grosse Putzaktion ist angesagt.

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