Dienstag, 17. Juli 2018

Abendruh' im Hafen

Ein Stimmungsbild von unserem abendlichen Spaziergang auf der Hafenmole.

Montag, 16. Juli 2018

Wanderung an der Südküste

Etwa sieben km östlich von Vila do Porto soll es eine wunderbare Beach geben, hat Liisa erfahren. Nun gibt es kein Halten mehr, war sie doch schon seit einer Woche nicht mehr im Wasser, das geht gar nicht! Die Wanderung war schön, aber strenger als erwartet. Das Gelände stellte sich als zeitweise recht anspruchsvoll heraus, wir waren froh, die richtigen Wanderschuhe angezogen zu haben. Ein paar Bilder von unterwegs:

Santa Maria ist sehr ländlich, der Hauptwirtschaftszweig ist Landwirtschaft, extensive Rindermast. Das dabei produzierte Fleisch ist wunderbar schmackhaft, Sonne und Bewegung der Masttiere tragen eben deutlich zur Qualität des Fleisches bei.

Ein Bauernhof mit Garten zur Selbstversorgung. Die Hunde bellen böse, die junge Bauersfrau winkt fröhlich.


Im Moment sind viele Weiden braun, herumliegende Siloballen in der Nähe der Höfe verraten aber, dass es im Frühling hier recht grün sein muss.


Eine prächtige Mutterkuh-Herde. Die Tiere sind fett und machen einen zufriedenen Eindruck.


Der Bauer wohnt auch nicht schlecht...


Hier wurde früher Kalkstein für die Herstellung von Mörtel und Kalkfarbe abgebaut. Es gibt noch eine Ruine des alten Kalkofens.



Eine wirklich schöne Küstenwanderung.



Der Weg führt am Schluss sehr steil zum Meer hinunter. Liisa findet einen einsamen Strand und hüpft textilfrei ins Wasser.


Der Weg dem Strand entlang ist dann eher mühsam, das Meer holt sich immer wieder ein Stück davon zurück. Es gibt erfinderische Konstruktionen, welche ein Weiterkommen ermöglichen.


Nach der Wanderkarte sollten wir eigentlich bei einer Bushaltestelle ankommen, wir finden aber nichts. Als wir ein lokales Paar nach dem Bus fragen werden wir kurzerhand in ihr Auto eingeladen und in Vila do Porto abgesetzt, so geht das offenbar auf  Santa Maria.

Wir begeben uns in den Clube Naval um die zweite Halbzeit des WM-Finalspiels zu verfolgen. Bei uns am Tisch hat es aber so interessante Leute, dass wir nur am Rande mitbekommen, dass Frankreich Weltmeister wurde. Weil wir Französisch sprechen wurden wir dafür am Abend auch an die französische WM-Party auf der Hafenmole eingeladen - es geht eben nichts über Fremdsprachen!

Samstag, 14. Juli 2018

Vila do Porto

Es ist schon erstaunlich, wie der Boden schwankt, wenn man zum ersten Mal nach dem Ankommen vom Boot steigt um zum Hafenbüro zu gehen. Wir sind froh, dass die Überfahrt von Porto Santo so problemlos war: keine technischen Schwierigkeiten, nur geringe Seekrankheit, die Wetterüberraschungen hielten sich in Grenzen. Ein paar Starkwindphasen und keine Flauten, doch, da können wir glücklich und zufrieden sein! Ausserdem hat es mit dem Schlafen recht gut geklappt, ich kann mich nun entspannen und habe in jeder Nacht mehrere Stunden (natürlich nicht am Stück) geschlafen. Wir hatten dieses Mal keinen Mond, die Nächte waren dunkel und wir konnten die Sterne sehen, so viele Sterne, unglaublich! Um uns herum nur Wasser, über uns die Milchstrasse und der nächste Mensch vielleicht mehrere hundert Kilometer entfernt - solche Erlebnisse kann man nicht kaufen ...

Bye, bye Porto Santo.


Hier der Beweis: am ersten Tag war der Gennacker oben, mitten auf dem offenen Atlantik! (na ja, fast mitten...)


In den folgenden Tagen blies es oft recht frisch.
(Wie bekomme ich bloss den Verschluss des Spanngurts für den Dieselkanister wieder auf?)


Zufriedene Gesichter kurz vor der Ankunft.




Natürlich erwischten wir bei der Ankunft hier in Vila do Porto noch ein paar Fallböen, im Hafen hatten wir starken Seitenwind, sodass Liisa mich steuern liess. Sie fand, ich könne mich wieder einmal blamieren, was ich nicht tat - Schwein gehabt!

Das Löttchen wurde als Erstes einer Frischwasserdusche ausgesetzt, wir gönnten uns darauf dasselbe und anschliessend einen langen Mittagsschlaf. Am Abend gingen wir aus in den "Clube Naval". Das Essen war gut, das Bier schmeckte nach fünf Tagen noch besser!



Über dem Hafen wacht das Forte de São Brãs.


Tags darauf erkundeten wir nach einem vertrödelten Morgen das kleine Städtchen Vila do Porto.  Wie in unserem Azorenführer beschrieben sind die Insel Santa Maria und ihre Haupt"stadt" richtig weit weg vom Schuss. Wir finden alles hier authentisch und untouristisch, so lieben wir es!

Der Ausblick über den Hafen.


Strategische Lage des Fort.


Die Hauptstrasse.


Aber klar: wir sind in Portugal, hier gibt es die besten Pflästerer der Welt. Liebevoll gestaltetes Trottoir (Gehsteig).



Nettes Hotel: so ein bisschen Tourismus haben sie hier schon!


In die Natur ist es nicht weit. Die eine oder andere Wanderung hat meine Lieblingsfrau schon in der Planung ... und man glaubt es kaum: Ich freue mich darauf!



Freitag, 13. Juli 2018

Azoren ahoi!

Neue Gastlandflagge. (...oder mindestens eine Regionalflagge)



Donnerstag, 12. Juli 2018

Santa Maria, Azoren

Angekommen. Müde. Sehr zufrieden. Liisa und Lotta sind die Besten!!


Überfahrt Azoren 4. Tag, Rock 'n Roll

Heute Morgen gabs nur kalten Kaffee, die Pantry war geschlossen. Zuviel Wind und zu viel Seegang. Dafür zu wenig Schlaf. Tja wenn aus den angesagten 16 Knoten Wind plötzlich 25 Knoten werden, dann sorgt das schon für viel Gewackel auf einem Amwindkurs. Das Löttchen lässt sich davon nicht beeindrucken und kämpft sich tapfer durch die wilde See. Wir sind da nicht ganz so unerschrocken, aber nach 24 Stunden haben wir uns an die recht heftigen Schiffsbewegungen gewöhnt. Ausserdem kommt der Wind jetzt achterlicher, was uns nur mit gereffter Genua fahren lässt. In einem Tag sollten wir im Ziel sein. Position:36°05.8 N, 022°58,1 W, Etmal 131 SM

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Mittwoch, 11. Juli 2018

Überfahrt nach den Azoren 4. Tag, Rock`n roll

Heute Morgen gabs nur kalten Kaffee, die Pantry war geschlossen. Zuviel Wind und zu viel Seegang. Dafür zu wenig Schlaf. Tja wenn aus den angesagten 16 Knoten Wind plötzlich 25 Knoten werden, dann sorgt das schon für viel Gewackel auf einem Amwindkurs. Das Löttchen lässt sich davon nicht beeindrucken und kämpft sich tapfer durch die wilde See. Wir sind da nicht ganz so unerschrocken, aber nach 24 Stunden haben wir uns an die recht heftigen Schiffsbewegungen gewöhnt. Ausserdem kommt der Wind jetzt achterlicher, was uns nur mit gereffter Genua fahren lässt. In einem Tag sollten wir im Ziel sein. Position:36°05.8 N, 022°58,1 W, Etmal 131 SM

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