Schwein gehabt!! 😊
Montag, 14. Januar 2019
Samstag, 12. Januar 2019
Wieder zu Hause
Es ist schön wieder in Horta zu sein. Wir hatten eine trublige Reise auf's Festland mit viel Familienzeit und Besuchen bei Freunden in der Schweiz und in Dänemark, welche richtig schön waren. Es wurde viel geplaudert und diskutiert - und hervorragend gegessen haben wir auch!
Das Wetter in der Schweiz war leider oft so: Bellevue, Zürich bei zwei Grad und Schneeregen.
Abendstimmung in der Altstadt von Zürich.
Spaziergang in kalter Winterlandschaft.
Weitere Feiertage verbrachten wir in der Nähe von Kopenhagen. Unsere Enkeltöchter sind gross geworden - der Grossvater ist selig..., die Grossmutter auch!
Wir besuchten das königliche Schloss in Kopenhagen und waren von der unglaublichen Anhäufung von Reichtum ziemlich erschlagen.
Blick aus dem Schloss in den Lustgarten.
Das ganz hervorragende Kunstmuseum in Kopenhagen musste auch noch ins Programm.
"Unsere" Mädchen im Zoo.
Wir lieben die traditionellen Bräuche in Dänemark. Neujahr ohne Kranzkuchen ist undenkbar!
Als erstes muss unser Sohn am Morgen nach seinem Aquarium schauen. Er züchtet Süsswasser-Garnelen, die finde ich sehr spannend!
Ein Mittagessen mit typischen dänischen Leckereien konnten wir nicht auslassen. Wir besuchten das von uns sehr geschätzte, kleine (Selbstbedienungs-)Restarant im Hafen von Ishoj. Unsere Schwiegertochter im vollen Einsatz. Die Milch ist für mich.
Während unseres Aufenthaltes wütet ein Sturm in der Gegend. Im Öresund gibt es praktisch keine Gezeiten, der Wind kann aber den Wasserstand ganz massiv verändern. Hier wird ein Grossteil des Wassers aus dem Hafen (Vallensbaek/Ishoj) hinausgedrückt, die Schiffe liegen zum Teil auf Grund. An diesem Tage schien die Sonne ein paar Stunden, Windböen von satten zehn Windstärken machten es aber nicht einfach, auf dem Weg zu bleiben.
Wenn man von den Azoren aufs Festland will, fliegt man meist über Lissabon. Wir hatten ein paar Tage Aufenthalt in dieser wunderbaren Stadt eingeplant. Eine gute Idee! Hier gibts wieder Sonne und es ist warm...
Am Ufer des Tejo, wird flaniert. Eine Strassenband von den Kapverden spielt tolle Musik zum Sundowner.
Lissabon ist eine fantastische Stadt, ich komme aus dem Staunen nicht hinaus. Der alte Lift, welcher die Unterstatdt mit der Oberstadt verbindet, ist eine Touristenattraktion.
Ich habe auf unseren Spaziergängen über hundert Bilder aufnommen und muss mich jetzt entscheiden, welche in den Blog dürfen - nicht einfach.
Das Castelo auf dem Hügel besuchen wir auch.
Eindrücklicher Blick auf den Tejo vom Castelo aus.
Der imposante Bogen des Hauptplatzes von hinten.
Brunnen mit interessantem Schatten.
Der Parque das Nações, der Park der Nationen, wollte auch wieder besucht werden. Von der Expo '98 ausgehend, entstand hier ein neuer Stadtteil mit viel Kunst und fantastischer Architektur.
Sogar das Shopping-Center bietet interessante Perspektiven. Ausblick auf den Bahnhof.
Nicht viele Leute warten auf die Grünphase - ich schon!
Am Freitag mussten wir früh 'raus. Der Flug nach Horta war angenehm und bei der Ankunft begrüsste uns eine wild mit dem Mast winkende Lotta. Der Schiffbauer hat während unserer Abwesenheit die Fugen im Teak des Cockpits erneuert und die Luke abgedichtet. Alles ist schön gemacht, und das Beste ist, obwohl es hier oft und stark geregnet hat, das Löttchen ist trocken!!
Das Wetter in der Schweiz war leider oft so: Bellevue, Zürich bei zwei Grad und Schneeregen.
Abendstimmung in der Altstadt von Zürich.
Spaziergang in kalter Winterlandschaft.
Weitere Feiertage verbrachten wir in der Nähe von Kopenhagen. Unsere Enkeltöchter sind gross geworden - der Grossvater ist selig..., die Grossmutter auch!
Wir besuchten das königliche Schloss in Kopenhagen und waren von der unglaublichen Anhäufung von Reichtum ziemlich erschlagen.
Blick aus dem Schloss in den Lustgarten.
Das ganz hervorragende Kunstmuseum in Kopenhagen musste auch noch ins Programm.
"Unsere" Mädchen im Zoo.
Wir lieben die traditionellen Bräuche in Dänemark. Neujahr ohne Kranzkuchen ist undenkbar!
Als erstes muss unser Sohn am Morgen nach seinem Aquarium schauen. Er züchtet Süsswasser-Garnelen, die finde ich sehr spannend!
Ein Mittagessen mit typischen dänischen Leckereien konnten wir nicht auslassen. Wir besuchten das von uns sehr geschätzte, kleine (Selbstbedienungs-)Restarant im Hafen von Ishoj. Unsere Schwiegertochter im vollen Einsatz. Die Milch ist für mich.
Während unseres Aufenthaltes wütet ein Sturm in der Gegend. Im Öresund gibt es praktisch keine Gezeiten, der Wind kann aber den Wasserstand ganz massiv verändern. Hier wird ein Grossteil des Wassers aus dem Hafen (Vallensbaek/Ishoj) hinausgedrückt, die Schiffe liegen zum Teil auf Grund. An diesem Tage schien die Sonne ein paar Stunden, Windböen von satten zehn Windstärken machten es aber nicht einfach, auf dem Weg zu bleiben.
Am Ufer des Tejo, wird flaniert. Eine Strassenband von den Kapverden spielt tolle Musik zum Sundowner.
Lissabon ist eine fantastische Stadt, ich komme aus dem Staunen nicht hinaus. Der alte Lift, welcher die Unterstatdt mit der Oberstadt verbindet, ist eine Touristenattraktion.
Ich habe auf unseren Spaziergängen über hundert Bilder aufnommen und muss mich jetzt entscheiden, welche in den Blog dürfen - nicht einfach.
Das Castelo auf dem Hügel besuchen wir auch.
Eindrücklicher Blick auf den Tejo vom Castelo aus.
Der imposante Bogen des Hauptplatzes von hinten.
Brunnen mit interessantem Schatten.
Der Parque das Nações, der Park der Nationen, wollte auch wieder besucht werden. Von der Expo '98 ausgehend, entstand hier ein neuer Stadtteil mit viel Kunst und fantastischer Architektur.
Die zum Park gehörende Marina versandet langsam. Ob diese Yacht, selbst bei Springhochwasser wieder klar kommt, wage ich zu bezweifeln.
Spieglein, Spieglein...
Nicht viele Leute warten auf die Grünphase - ich schon!
Am Freitag mussten wir früh 'raus. Der Flug nach Horta war angenehm und bei der Ankunft begrüsste uns eine wild mit dem Mast winkende Lotta. Der Schiffbauer hat während unserer Abwesenheit die Fugen im Teak des Cockpits erneuert und die Luke abgedichtet. Alles ist schön gemacht, und das Beste ist, obwohl es hier oft und stark geregnet hat, das Löttchen ist trocken!!
Montag, 31. Dezember 2018
Alles Gute für 2019!
Wir besuchen unsere Familie in Dänemark. Es ist schön hier - aber kalt!
Im Januar berichte ich wieder von unserem Leben auf den Azoren. Ich wünsche allen meinen Lesern nur das Allerbeste für 2019.
Im Januar berichte ich wieder von unserem Leben auf den Azoren. Ich wünsche allen meinen Lesern nur das Allerbeste für 2019.
Montag, 24. Dezember 2018
Samstag, 15. Dezember 2018
Was koche ich heute?
Heute gibt's einen Blogpost für alle Verzweifelten, die sich immer wieder fragen, was sie bloss kochen sollen.
Wir essen gut auf der Lotta. Da ich mich immer so auf Liisas Essen freue, fotografiere ich Ihre wunderbaren Kreationen gelegentlich. Daraus ergibt sich eine Art "Lottas Kochbuch" - oder eher, Lottas Menüvorschläge:
Wie wär's denn heute mit scharfem Lammfleisch mit Reis? (Es war so fantastisch, da darf ich das Bild sicher ein zweites Mal zeigen :)
Etwas milder ist Liisas berühmter Käsekuchen, dazu grüner Salat.
Ein kicherndes Menü: Chili con carne (mit Kichererbsen). Lecker!
Immer wieder eine Freude: Pizza mit Auberginen und Spiegelei.
Einfach und doch speziell: Kartoffelstock (Kartoffelpüree, für meine deutschen Leser) aus Süsskartoffeln und Mascarpone, Rindfleisch mit Sauce und glasierte Rüebli (Karotten).
Auch ein nett angerichteter Salat mit Thunfisch, Ei und viel Zwiebeln kann entzücken.
Ein Klassiker: Chicken Curry. Haben wir dem "Lighthouse" in Lagos, PT abgeguckt.
Auf den Azoren gibt's auch manchmal zartes Rindsfilet mit Bandnudeln. (Bei 8.50 €/kg kann man sich nicht beklagen!)
Dazu natürlich gerne ein kaltes Azoren-Bier. Prost!
Wir essen gut auf der Lotta. Da ich mich immer so auf Liisas Essen freue, fotografiere ich Ihre wunderbaren Kreationen gelegentlich. Daraus ergibt sich eine Art "Lottas Kochbuch" - oder eher, Lottas Menüvorschläge:
Wie wär's denn heute mit scharfem Lammfleisch mit Reis? (Es war so fantastisch, da darf ich das Bild sicher ein zweites Mal zeigen :)
Etwas milder ist Liisas berühmter Käsekuchen, dazu grüner Salat.
Ein kicherndes Menü: Chili con carne (mit Kichererbsen). Lecker!
Immer wieder eine Freude: Pizza mit Auberginen und Spiegelei.
Einfach und doch speziell: Kartoffelstock (Kartoffelpüree, für meine deutschen Leser) aus Süsskartoffeln und Mascarpone, Rindfleisch mit Sauce und glasierte Rüebli (Karotten).
Auch ein nett angerichteter Salat mit Thunfisch, Ei und viel Zwiebeln kann entzücken.
Ein Klassiker: Chicken Curry. Haben wir dem "Lighthouse" in Lagos, PT abgeguckt.
Auf den Azoren gibt's auch manchmal zartes Rindsfilet mit Bandnudeln. (Bei 8.50 €/kg kann man sich nicht beklagen!)
Dazu natürlich gerne ein kaltes Azoren-Bier. Prost!
Montag, 10. Dezember 2018
Einhandsegler
Ja, wir bewundern sie schon, die Einhandsegler. "Einhand" heisst auf Englisch "single-handed" oder "solo", es befindet sich also nur eine Person auf dem Schiff. Zu zweit heisst übrigens "short-handed", man hat auch keine Hand übrig :) !
Was bedeutet es denn nun, allein unterwegs zu sein? Die Planung, alle Entscheidungen und die ganze Verantwortung lasten auf einem selbst, man kann sich mit niemandem austauschen. In schwierigen Situationen ist man ganz auf sich selbst angewiesen, keine Motivation, Unterstützung oder Trost kommt von einem anderen Crewmitglied. Und wenn es so richtig schön ist, die Sterne am Himmel blinken und das Meer leuchtet, dann ist auch niemand da, mit dem man die Freude teilen kann - nein, definitiv nichts für mich!
In den letzten Wochen verfolgten wir die "Route du Rhum", eine Einhandregatta von der Bretagne nach Guadeloupe. In der ersten Woche segelte die Flotte in einen schlimmen Sturm auf der Biskaya, die Hälfte der Schiffe der Open-60 Klasse wurde beschädigt und musste Nothäfen für Reparaturen anlaufen. Am Schluss kamen 15 von 20 Schiffen im Ziel an. Der fast vom ersten Tag an Führende, der Brite Alex Thompson, verschlief vor Erschöpfung die Ankunft, landete auf den Steinen vor der Küste und wurde mit einer Zeitstrafe von 24 Stunden belegt, weil er den Motor benutzen musste, um wieder in sicheres Fahrwasser zu kommen. Eine Regatta für Helden.
Nun haben wir das grosse Glück, dass bei der Rückführung nach Frankreich (mit mehrköpfiger Besatzung) einige dieser Schiffe einen Zwischenstopp auf Horta einlegen. Wir bekommen Gelegenheit diese Rennmaschinen aus der Nähe zu betrachten und mit den Seglern ein paar Worte zu wechseln. Es ist erfreulich wie normal, freundlich und zugänglich diese Profis sind, echte Spitzensportler eben!
Das Boot von Damien Seguin habe ich im letzten Blogpost schon vorgestellt, hier noch ein Bild von schräg hinten, die unten liegenden Salinge sind gut zu erkennen.
Das Boot von Ari Huusela ist schon ein älteres Modell, der Mast ist noch ganz konventionell.
Die Arielle II hat schon ein paar Jährchen unter dem Kiel, trotzdem erreichte der Finne Platz elf von zwanzig Booten in dieser Klasse.
Hier ein Boot der neuesten Generation: die Seitenschwerter sind hier zu Foils "umgebogen". Sie gleiten wie ein Flügel auf der Leeseite (der vom Wind abgewandten Seite) durchs Wasser und geben Auftrieb. Das Boot krängt so weniger, ausserdem kommt es weiter aus dem Wasser und ist so schneller. Die "La mie Câline" von Arnaud Boissières majestätisch vor dem Pico!
Das eingezogene Foil ist gut zu erkennen. Es wird sorgfältig abgefendert und die Crew legt das Boot wie ein rohes Ei an den Kai.
Und zum Schluss noch dies: Unter all diesen Helden fällt einer der Segler, Damien Seguin, als "Superman" auf, ein wahrer Einhandsegler: Er hat nämlich nur eine Hand! Der mehrmalige Weltmeister und paralympische Champion segelt jetzt Open-60 und wurde Sechster. Mind over matter!
Was bedeutet es denn nun, allein unterwegs zu sein? Die Planung, alle Entscheidungen und die ganze Verantwortung lasten auf einem selbst, man kann sich mit niemandem austauschen. In schwierigen Situationen ist man ganz auf sich selbst angewiesen, keine Motivation, Unterstützung oder Trost kommt von einem anderen Crewmitglied. Und wenn es so richtig schön ist, die Sterne am Himmel blinken und das Meer leuchtet, dann ist auch niemand da, mit dem man die Freude teilen kann - nein, definitiv nichts für mich!
In den letzten Wochen verfolgten wir die "Route du Rhum", eine Einhandregatta von der Bretagne nach Guadeloupe. In der ersten Woche segelte die Flotte in einen schlimmen Sturm auf der Biskaya, die Hälfte der Schiffe der Open-60 Klasse wurde beschädigt und musste Nothäfen für Reparaturen anlaufen. Am Schluss kamen 15 von 20 Schiffen im Ziel an. Der fast vom ersten Tag an Führende, der Brite Alex Thompson, verschlief vor Erschöpfung die Ankunft, landete auf den Steinen vor der Küste und wurde mit einer Zeitstrafe von 24 Stunden belegt, weil er den Motor benutzen musste, um wieder in sicheres Fahrwasser zu kommen. Eine Regatta für Helden.
Nun haben wir das grosse Glück, dass bei der Rückführung nach Frankreich (mit mehrköpfiger Besatzung) einige dieser Schiffe einen Zwischenstopp auf Horta einlegen. Wir bekommen Gelegenheit diese Rennmaschinen aus der Nähe zu betrachten und mit den Seglern ein paar Worte zu wechseln. Es ist erfreulich wie normal, freundlich und zugänglich diese Profis sind, echte Spitzensportler eben!
Das Boot von Damien Seguin habe ich im letzten Blogpost schon vorgestellt, hier noch ein Bild von schräg hinten, die unten liegenden Salinge sind gut zu erkennen.
Das Boot von Ari Huusela ist schon ein älteres Modell, der Mast ist noch ganz konventionell.
Die Arielle II hat schon ein paar Jährchen unter dem Kiel, trotzdem erreichte der Finne Platz elf von zwanzig Booten in dieser Klasse.
Das eingezogene Foil ist gut zu erkennen. Es wird sorgfältig abgefendert und die Crew legt das Boot wie ein rohes Ei an den Kai.
Und zum Schluss noch dies: Unter all diesen Helden fällt einer der Segler, Damien Seguin, als "Superman" auf, ein wahrer Einhandsegler: Er hat nämlich nur eine Hand! Der mehrmalige Weltmeister und paralympische Champion segelt jetzt Open-60 und wurde Sechster. Mind over matter!
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