Heute haben wir mit der Planung des Segelschlags nach Marbella vieles richtig gemacht. Natürlich haben wir am Morgen, als der Wind in den Masten sang und die Palmen arg zerzaust in der Morgenluft schwankten, wieder einmal gezagt und gezaudert. Das Studium der Wetterprognose versprach segelbare Verhältnisse mit leicht abflauendem Wind. Der Wind blies ablandig mit fünf bis sechs Windstärken (Böen 7), der Seegang sollte angenehm sein und die Temperatur mit 17 Grad durchaus erträglich werden, besonders weil wir die ganze Strecke den Wind raumschots (von schräg hinten) erwarteten. Anfangs segelten wir nur mit Genua, später, als wir halben Wind hatten, nahmen wir das Gross dazu.
Benalmádena verschwindet im Kielwasser.
Der Wind kam etwas höher (und war auch etwas mehr) als versprochen. Lotta freut's!
Ich durfte endlich wieder einmal steuern.
In Marbella lockert sich die Total-Überbauung schon ein bisschen, die Berge kommen näher.
Wir werden hier in Marbella nur übernachten, morgen gibt's dann einen kurzen Schlag nach Estepona, wo wir eine Starkwindphase aussitzen dürfen. Jetzt geht es ab ins Städtchen, die Tapas rufen.
Mittwoch, 11. Januar 2017
Dienstag, 10. Januar 2017
Granada, Alhambra
Im zweiten Anlauf hat es doch noch geklappt: Wir bekommen Tickets für den Besuch der Alhambra, einer seit römischer Zeit bestehenden Stadtburg in der Nähe von Granada. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Zitadelle (Alcazaba), den Nasridenpalästen aus maurischer Zeit, dem Palast von Carlos dem 5. und der ausserhalb der Mauern liegenden Sommerresidenz des Sultans, dem Generalife.
Die Alhambra aus der Ferne.
Das "verbotene" Tor, ob man hier 'rein darf wissen wir nicht (wir tun es trotzdem :)
Garanda liegt uns zu Füssen.
Ich tu' nur so cool, hinter mir geht's 40 m senkrecht nach unten!
Die Alcazaba, der älteste Teil der Anlage. Hier wohnte das militärische Wachpersonal.
Der Palast Carlos des 5. Ein klassizistischer Bau erst im 20. Jhd. abgeschlossen, welcher wie die Faust auf's Auge passt. Der Innenhof ist aber ganz interessant.
Der "Generalife" Palast diente als Sommerresidenz, ganz nettes Ferienhäuschen mit schönem Lustgarten.
Den Nasriden-Palast darf man nur in einer Kleingruppe nach einem eng gestaffelten Zeitplan besuchen.
Hier ein paar Bilder der liebevollen Detailarbeiten. Ton, Holz, Gips, Keramik
in Stein gestochene Kalligraphie.
Unglaublich detailreiche Stuckarbeiten an diesem Säulenkapitell, die Balken zieren aufwändige Intarsien.
Jedes Tor ein Kunstwerk.
Sonntag, 8. Januar 2017
Zahn der Zeit
Beim Besuch des Carmen Thyssen Museums in Málaga fiel uns dieses Bild auf. So sah die Costa del Sol in der Nähe von Estepona vor etwas mehr als 150 Jahren aus. Im Hintergund kann man Gibraltar erkennen, "the rock".
Und zum Schluss noch dies: Solche Witze erzählt meine grosse Enkeltochter:
Why is 6 afraid of 7? - Because 7 8 9!
Und zum Schluss noch dies: Solche Witze erzählt meine grosse Enkeltochter:
Why is 6 afraid of 7? - Because 7 8 9!
Mittwoch, 4. Januar 2017
Liegetage in Benalmádena
Wir haben Besuch aus Dänemark, unser Sohn mit Familie ist vor ein paar Tagen angekommen. Mit den zwei kleinen Mädchen müssen wir unsere Ausflüge so kindgerecht wie möglich gestalten.
Also besuchten wir erst einmal den Schmetterlingspark, ich hätte nie gedacht, dass dies so interessant sein kann. Dort gibt es eine eigene Zuchtstation, wo die Schmetterlinge als Raupen gepflegt und später als Puppen in Reih und Glied zum Schlupf aufgereiht werden.
Die Atmosphäre ist sehr beruhigend, allerdings ist es tropisch warm. Es gibt einen schönen Fischteich mit vielen grossen Koi-Karpfen, welche meine kleine Enkeltochter besonders faszinieren.
Unsere "Grosse" geht ganz nah 'ran!
Tags drauf machen wir mit der Seilbahn einen Ausflug auf den lokalen Hausberg, er ist fast 900 m hoch. Die Aussicht ist schön.
Die Vorführung der Raubvogelstation ist richtig spannend. Der Adler will und will nicht von seinem Freiflug zurückkommen - aber der Hunger überwiegt.
Mit Dänischem Schwung wird der Silvester gefeiert, die Girls sind richtig gut drauf.
Unser Segelausflug ist kein Vollerfolg. Wir haben zwar netten Segelwind, gerade richtig, leider ist es recht frisch. Beide Kinder werden seekrank.
...und kaum im Hafen ist alles wieder gut!
Wenn wir schon in Südspanien sind, so möchten wir gerne die Alhambra von Granada besuchen. Mit einem Mietwagen fahren wir dorthin, nur um herauszufinden, dass man die Tickets mindestens zwei Tage im voraus reservieren muss. So eine Enttäuschung! Dass es öfters zu hässlichen Szenen mit aufgebrachten Touristen im Eingangsbereich der Alhambra kommt, wird durch die Anwesenheit von Sicherheitspersonal mit Diensthunden drastisch belegt...
Nun, wir machen das Beste daraus, sehen uns die Alhambra von aussen an, besuchen die malerische Altstadt und genehmigen uns ein paar Tapas in einem netten Gartenrestaurant.
Bei dieser Strassenband geht die Post aber richtig ab! Reggae mit Posaune - der Typ ist unglaublich gut.
Heute war faulenzen und Beach-Tag angesagt, Taucherbrille und Flossen wollen ja nicht umsonst mitgebracht werden.
Wegen der Sache mit Granada haben wir noch nicht aufgegeben: Die Tickets sind online erhältlich, also werden Liisa und ich in den nächsten Tagen nochmals einen Versuch wagen. Die Alhambra soll überwältigend schön sein - der Eintrittspreis von Euro 45 .-- pro Person - weckt schon einige Erwartungen. Es gibt hoffentlich bald einige Bilder von innen - stay tuned!
Also besuchten wir erst einmal den Schmetterlingspark, ich hätte nie gedacht, dass dies so interessant sein kann. Dort gibt es eine eigene Zuchtstation, wo die Schmetterlinge als Raupen gepflegt und später als Puppen in Reih und Glied zum Schlupf aufgereiht werden.
Die Atmosphäre ist sehr beruhigend, allerdings ist es tropisch warm. Es gibt einen schönen Fischteich mit vielen grossen Koi-Karpfen, welche meine kleine Enkeltochter besonders faszinieren.
Unsere "Grosse" geht ganz nah 'ran!
Tags drauf machen wir mit der Seilbahn einen Ausflug auf den lokalen Hausberg, er ist fast 900 m hoch. Die Aussicht ist schön.
Die Vorführung der Raubvogelstation ist richtig spannend. Der Adler will und will nicht von seinem Freiflug zurückkommen - aber der Hunger überwiegt.
Mit Dänischem Schwung wird der Silvester gefeiert, die Girls sind richtig gut drauf.
Unser Segelausflug ist kein Vollerfolg. Wir haben zwar netten Segelwind, gerade richtig, leider ist es recht frisch. Beide Kinder werden seekrank.
...und kaum im Hafen ist alles wieder gut!
Wenn wir schon in Südspanien sind, so möchten wir gerne die Alhambra von Granada besuchen. Mit einem Mietwagen fahren wir dorthin, nur um herauszufinden, dass man die Tickets mindestens zwei Tage im voraus reservieren muss. So eine Enttäuschung! Dass es öfters zu hässlichen Szenen mit aufgebrachten Touristen im Eingangsbereich der Alhambra kommt, wird durch die Anwesenheit von Sicherheitspersonal mit Diensthunden drastisch belegt...
Nun, wir machen das Beste daraus, sehen uns die Alhambra von aussen an, besuchen die malerische Altstadt und genehmigen uns ein paar Tapas in einem netten Gartenrestaurant.
Bei dieser Strassenband geht die Post aber richtig ab! Reggae mit Posaune - der Typ ist unglaublich gut.
Heute war faulenzen und Beach-Tag angesagt, Taucherbrille und Flossen wollen ja nicht umsonst mitgebracht werden.
Wegen der Sache mit Granada haben wir noch nicht aufgegeben: Die Tickets sind online erhältlich, also werden Liisa und ich in den nächsten Tagen nochmals einen Versuch wagen. Die Alhambra soll überwältigend schön sein - der Eintrittspreis von Euro 45 .-- pro Person - weckt schon einige Erwartungen. Es gibt hoffentlich bald einige Bilder von innen - stay tuned!
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