Wir fühlen uns langsam in Arrecife zuhause. Das Städtchen ist nett, authentisch und vom Tourismus nicht verbogen, ausserdem wissen wir schon wo alle wichtigen Geschäfte und die schönsten Tapas-Bars liegen - was will man mehr?
Mit den Brommies kommen wir schnell an die interessanten Punkte in der Umgebung und mit den Anhängetaschen ist auch der Einkauf rasch erledigt. Ein paar Bilder der Stadt:
Panorama des Sees, hier liegen die schönsten Bars!
Kein schlechtes Plätzchen.
Wal-Skelett als Kunst.
Hauptstrasse downtown.
The blue door - wo die wohl hinführt?
Iglesia de San Ginés, Baubeginn 1665.
Das Castillo de San Gabriel.
Wrack als Kunst.
zu verkaufen...
Radtour nach Puerto del Carmen. Die Vegetation ist trocken-steppenhaft.
Garten mit Häuschen: das Wohnhaus ist sehr, sehr edel ausgebaut und dabei sieht es so unscheinbar aus - gefällt mir!
Nicht schon wieder! Plattfüsse repariere ich schon bald im Handumdrehen.
Die Radtour nach Puerto del Carmen muss wiederholt werden, in Zukunft ist das Pneu-Flickzeug dabei...
Mittwoch, 12. Juli 2017
Montag, 10. Juli 2017
In den Norden
Der Himmel ist heute zeitweise bedeckt, wir nützen die angenehmen Temperaturen für einen Radausflug in den Norden. Wir folgen dem Radweg nach Costa Tequise, sechs Kilometer der Küste entlang. Alles ist ganz nett, reisst uns aber nicht vom Hocker. Toll finden wir, dass Lanzarote offenbar strenge Bauvorschriften hat, der Baustil lehnt sich an traditionelle Bauten an und die grössten Bausünden - wie an der Costa del Sol - fehlen hier.
So lebt der Mittelstand: Häuser direkt an den Küste.
Promenade in Costa Tequise, hier essen wir unsere mitgebrachten Käsebrote.
Phantastische Kaktusblüte.
Alt und neu.
Nicht häufig: leider überbordete die Spekulation auch hier. Bauruine in C. Tequise
Mitten im Hafengelände gibt es einen Parkplatz für ausgedient Schiffe, den "Altersliegeplatz", so zu sagen...
Neue Schiffe baut dieser (Lebens-)Künstler aus alten Metallfässern.
Die Kleinstboote sollen sogar schwimmen, werden aber mehrheitlich als Werbeträger verwendet. Auch der lokale Kollege hat eins gekauft!
Ich habe noch nie Lava gesehen, hier brauche ich nicht lange zu suchen.
Auch die obligaten Steintürmchen bestehen aus diesem Gestein.
Auf dem Heimweg besuchen wir den lokalen Supermarkt. Mir fällt ein grosser Unterschied zu den Portugiesischen Lebensmittelgeschäften auf: Hier hat es Platz in Hülle und Fülle! Die meisten Läden in Portugal waren so vollgestopft, dass man sich mit einem Einkaufskorb kaum umdrehen konnte, ohne anzustossen.
So lebt der Mittelstand: Häuser direkt an den Küste.
Promenade in Costa Tequise, hier essen wir unsere mitgebrachten Käsebrote.
Phantastische Kaktusblüte.
Alt und neu.
Nicht häufig: leider überbordete die Spekulation auch hier. Bauruine in C. Tequise
Mitten im Hafengelände gibt es einen Parkplatz für ausgedient Schiffe, den "Altersliegeplatz", so zu sagen...
Neue Schiffe baut dieser (Lebens-)Künstler aus alten Metallfässern.
Die Kleinstboote sollen sogar schwimmen, werden aber mehrheitlich als Werbeträger verwendet. Auch der lokale Kollege hat eins gekauft!
Ich habe noch nie Lava gesehen, hier brauche ich nicht lange zu suchen.
Auch die obligaten Steintürmchen bestehen aus diesem Gestein.
Auf dem Heimweg besuchen wir den lokalen Supermarkt. Mir fällt ein grosser Unterschied zu den Portugiesischen Lebensmittelgeschäften auf: Hier hat es Platz in Hülle und Fülle! Die meisten Läden in Portugal waren so vollgestopft, dass man sich mit einem Einkaufskorb kaum umdrehen konnte, ohne anzustossen.
Samstag, 8. Juli 2017
Die Überfahrt nach den Kanaren (Lanzarote)
Nach Überfahrten sind wir jeweils ziemlich müde und haben Dinge auf dem Schiff zu erledigen, so dass ich mir erlaube den ersten Blogbeitrag jeweils sehr kurz zu halten. Wir wollen jeweils ein Zeichen für Freunde und Familie setzen, dass wir gut angekommen sind.
Heute wie versprochen ein paar Bilder von unterwegs und die ersten Eindrücke vom Zielhafen Arrecife:
Die Marina von Quinta de Lorde im Kielwasser, bye bye, we'll be back! In gewohnter Manier nahmen wir die Strecke gemeinsam mit der "Aloma" in Angriff.
Die Wetter- und Windprognose versprach räumliche Winde in Stärke 4 - 5 und Schwell von um die zwei Meter. In der ersten Nacht hatten wir etwas mehr mehr Wind und die Wellen waren ziemlich konfus, was zu grünen Gesichtern und zum zeitweiligen Ausfall eines Crewmitglieds führte. In der zweiten Nacht stabilisierten sich die Wellen, wurden etwas länger und erreichten gegen drei Meter bei zeitweise sechs Windstärken. Das Segeln war jetzt viel angenehmer, Liisa war wieder quitschlebendig und schickte mich für ein paar Stunden in die Koje. Wir kamen richtig gut voran, durchschnittlich fuhren wir über sechs Knoten, ein Traumwert!
Der Landfall auf Lanzarote war schön. Das Licht war ganz zart und leicht diesig als die Berge aus dem Meer auftauchten.
Das Löttchen schlägt sich tapfer.
Die Aloma im Gegenlicht.
In der Marina von Arrecife, der Hauptstadt von Lanzarote, wurden wir sehr zuvorkommend am Funk empfangen und der Marinero am Steg war auch ziemlich cool. Er half uns professionell beim Anlegen und begrüsste uns mit Handschlag, "welcome to Lanzarote!"
Die Marina ist topmodern, etwas schicki-micki und total überdimensioniert, aber gut gepflegt und recht lebendig. Ausserdem verfügt sie über die besten Sanitäranlagen, denen wir auf unserer gesamten Reise begegnet sind!
Der kurze Spaziergang ins Städtchen verspricht einiges. (Mehr Bilder in den nächsten Tagen.) Der Salzwassersee ist auf alle Fälle sehr niedlich.
Die Brücke zum Fort dient den Jugendlichen hier als Badeplatz und Sprungturm.
Zum Nachtessen verholen wir uns in die Pizzeria "Domus Pompeii", nach Liisas Reiseführer soll das die beste Pizzeria Lanzarotes sein - und es stimmt!
Die "Alomas" und die "Lottas" beim Erwarten der guten Dinge, die das kommen sollen.
Heute wie versprochen ein paar Bilder von unterwegs und die ersten Eindrücke vom Zielhafen Arrecife:
Die Marina von Quinta de Lorde im Kielwasser, bye bye, we'll be back! In gewohnter Manier nahmen wir die Strecke gemeinsam mit der "Aloma" in Angriff.
Die Wetter- und Windprognose versprach räumliche Winde in Stärke 4 - 5 und Schwell von um die zwei Meter. In der ersten Nacht hatten wir etwas mehr mehr Wind und die Wellen waren ziemlich konfus, was zu grünen Gesichtern und zum zeitweiligen Ausfall eines Crewmitglieds führte. In der zweiten Nacht stabilisierten sich die Wellen, wurden etwas länger und erreichten gegen drei Meter bei zeitweise sechs Windstärken. Das Segeln war jetzt viel angenehmer, Liisa war wieder quitschlebendig und schickte mich für ein paar Stunden in die Koje. Wir kamen richtig gut voran, durchschnittlich fuhren wir über sechs Knoten, ein Traumwert!
Der Landfall auf Lanzarote war schön. Das Licht war ganz zart und leicht diesig als die Berge aus dem Meer auftauchten.
Das Löttchen schlägt sich tapfer.
(Bild R. Ott, Aloma)
Die Aloma im Gegenlicht.
In der Marina von Arrecife, der Hauptstadt von Lanzarote, wurden wir sehr zuvorkommend am Funk empfangen und der Marinero am Steg war auch ziemlich cool. Er half uns professionell beim Anlegen und begrüsste uns mit Handschlag, "welcome to Lanzarote!"
Die Marina ist topmodern, etwas schicki-micki und total überdimensioniert, aber gut gepflegt und recht lebendig. Ausserdem verfügt sie über die besten Sanitäranlagen, denen wir auf unserer gesamten Reise begegnet sind!
Der kurze Spaziergang ins Städtchen verspricht einiges. (Mehr Bilder in den nächsten Tagen.) Der Salzwassersee ist auf alle Fälle sehr niedlich.
Die Brücke zum Fort dient den Jugendlichen hier als Badeplatz und Sprungturm.
Zum Nachtessen verholen wir uns in die Pizzeria "Domus Pompeii", nach Liisas Reiseführer soll das die beste Pizzeria Lanzarotes sein - und es stimmt!
Die "Alomas" und die "Lottas" beim Erwarten der guten Dinge, die das kommen sollen.
Freitag, 7. Juli 2017
Arrecife, Lanzarote, Kanarische Inseln
Wir sind klammheimlich nach Arrecife abgeschlichen. 299 SM in 49 Stunden mit einem 34-Fuss Wohnboot sind gar nicht schlecht! Die Etmale waren 146 und 147 SM. Abgesehen von etwas Seekrankheit klappte die Überfahrt ausgezeichnet. Wir sind in einer neuen Welt gelandet, haben das Boot aufgeräumt, geduscht und etwas geschlafen.
Morgen gibt's mehr Bilder, für heute nur eins vom Sonnenaufgang nördlich der Insel "la Graciosa".
Morgen gibt's mehr Bilder, für heute nur eins vom Sonnenaufgang nördlich der Insel "la Graciosa".
Montag, 3. Juli 2017
The "Eastend" - revisited
Das Ostende von Madeira gefällt uns ausserordentlich gut. Von den "Alomas" erfuhren wir, dass der Weg bis auf den hinteren Pico weiter geht, auf den haben wir das letzt Mal verzichtet. Madeira zu verlassen ohne den Ost-Leuchtturm erwandert zu haben, kommt natürlich nicht in Frage. (...und diesmal war ich es, der dorthin wollte!)
Hier ein paar Bilder unserer dreistündigen Wandertour, alles ganz easy, schliesslich bin ich jetzt vom Pico Ruivo "gestählt" 😀
Meer und Klippen
Diese Felswand nennen wir die "Regenbogen"-Klippe.
Das östliche Ende von Madeira, hier hört der Weg auf und die Inseln dürfen nicht betreten werden
Wandern kann auch richtig schön sein.
Blick zurück Richtung Quinta do Lorde und Machico.
Ein Oldtimerclub führte seine Ausfahrt nach Quinta durch. Gleich drei MGB-Cabriolets sind zu sehen!
Hier ein paar Bilder unserer dreistündigen Wandertour, alles ganz easy, schliesslich bin ich jetzt vom Pico Ruivo "gestählt" 😀
Meer und Klippen
Diese Felswand nennen wir die "Regenbogen"-Klippe.
Das östliche Ende von Madeira, hier hört der Weg auf und die Inseln dürfen nicht betreten werden
Wandern kann auch richtig schön sein.
Blick zurück Richtung Quinta do Lorde und Machico.
Ein Oldtimerclub führte seine Ausfahrt nach Quinta durch. Gleich drei MGB-Cabriolets sind zu sehen!
Samstag, 1. Juli 2017
Madeira - Westen und Norden
Wir machten einen schönen Ausflug ans Westkap und die Nordküste. Davon ein paar Bilder:
Blick von Câmara de Lobos an die Steilküste.
Am Cabo Girão gibt es einen "skywalk" (gläserne Terrasse). Der Ausblick auf der
Seite ist spektakulärer.
Ponta do Pargo, die westlichste Ecke Madeiras. Die Landschaft ist hier offener, flacher. Ich finde es einfach schön hier!
Die Aussicht in der Nähe des Leuchtturms.
Dieses nette Restaurant an schönster Aussichtslage ist zu verkaufen. Es hat einen grossen Kräutergarten, welcher Liisa in Versuchung bringt!
Weiter geht's nach Porto Moniz an der Nordküste. Hier windet sich die Strasse in Serpentinen zur Küste hinunter.
Porto Moniz von oben.
Mir wurde dann auch klar, warum Liisa unbedingt hierhin wollte. Natürliche Meerschwimmbäder!
Was soll man da sagen? Geneigte Leser wissen schon: "Happy wife...."
Blick von Câmara de Lobos an die Steilküste.
Am Cabo Girão gibt es einen "skywalk" (gläserne Terrasse). Der Ausblick auf der
Ponta do Pargo, die westlichste Ecke Madeiras. Die Landschaft ist hier offener, flacher. Ich finde es einfach schön hier!
Die Aussicht in der Nähe des Leuchtturms.
Dieses nette Restaurant an schönster Aussichtslage ist zu verkaufen. Es hat einen grossen Kräutergarten, welcher Liisa in Versuchung bringt!
Weiter geht's nach Porto Moniz an der Nordküste. Hier windet sich die Strasse in Serpentinen zur Küste hinunter.
Porto Moniz von oben.
Mir wurde dann auch klar, warum Liisa unbedingt hierhin wollte. Natürliche Meerschwimmbäder!
Was soll man da sagen? Geneigte Leser wissen schon: "Happy wife...."
(Bild von Susanna, danke!)
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