Die heutige Überfahrt von Port Ellen nach Ballycastle war wunderschön. Wir konnten segeln, es regnete nie und es war zur Abwechslung kein Kampf, sondern einfach nur gemütlich. Wir rauschten mit vier Windstärken dahin und stellten schon nach einer Stunde fest, dass wir viel zu schnell waren. Das westliche Kap von Rathlin Island wollten wir wegen starker, nordsetzender Strömung nicht vor 1600 Uhr passieren. Weitere Schottische Weisheit: "you can always slow down, but rarely speed up!"
Da Lotta auch bei nur knapp vier Windstärken fast sechs Knoten lief, mussten wir eine Stunde beidrehen (das Schiff so zum Wind stellen, dass es stehen bleibt) und eine richtige Mittagspause machen. Das war 'mal etwas anderes!
Wir kommen nach Nordirland, also muss die Gastlandflagge gewechselt werden, bye bye Scotland.
...und kaum verlässt man Schottland - kommt die Sonne 'raus.
Montag, 18. Juli 2016
Samstag, 16. Juli 2016
Immer noch in Port Ellen
Es gefällt uns sehr gut hier in Port Ellen, wir müssen ausserdem einiges erledigen (einkaufen, Rechnungen zahlen, e-mails schreiben), so dass wir beschliessen, das ganze Wochenende hier zu bleiben. Liisa hat entdeckt, dass am Donnerstag Abend im lokalen Pub "live traditional music" gespielt wird. Das wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.
Da geht wirklich die Post ab, die vier Musiker sind saugut, auch technisch, und ihre Musik haben sie wohl schon mit der Muttermilch aufgenommen.
Das Angebot an Whiskys ist beeindruckend, schon fast verwirrend. Von jeder distillery gibt mindestens fünf Sorten und bei zehn grossen Firmen kommt da schon eine Anzahl Flaschen zusammen. Ich hab' wirklich nur einen Laphraoig genossen.
ganz coole Lampen haben sie auch!
Gestern gingen wir am Morgen etwas spazieren und am Nachmittag besuchten wir die Laphraoig Distillery, ein sehr lohnenswerter Besuch! Ein pensionierter Arbeiter führte uns durch die Anlage und gab sehr kompetent Auskunft über die einzelnen Schritte der Whiskyproduktion.
In diesen Brennhäfen wird der wash (eigentlich ein Bier!) zu Whiskey gebrannt.
Hier reift der edle Tropfen einige Jahre (je nach Sorte) in unterschiedlichen Holzfässern. Angeblich wird jedes Fass nur einmal verwendet.
Die Führung war richtig nett und die Degustation sehr grosszügig. Der weite Heimweg zu Fuss hinderte uns daran, weitere Proben zu versuchen. Ich leistete mir eine Flasche "triple wood", ein Whisky, der in drei verschiedenen Holzfässern reift, der muss aber noch eine Weile im Kasten warten...
Heute Samstag gab's am Morgen eine Radtour nach Kitra, bevor das Wetter wieder richtig garstig wurde. In Kitra gibt es einen wunderbar leeren Strand, zum Sonnenbaden vielleicht nicht der beste Ort...
Den Nachmittag verbringe ich mit lesen, Björn Larsson, The Celtic Ring (passt zur Gegend) und was Liisa wohl macht, on a rainy day?
Schottische Weisheit:
it's better to be at the pier, wishing you were out there, than being out there, wishing you were at the pier.
Wolfgangs Weisheit:
it's best being at the pier, not wishing you were out there at all (if the weather is so unfriendly!)
Da geht wirklich die Post ab, die vier Musiker sind saugut, auch technisch, und ihre Musik haben sie wohl schon mit der Muttermilch aufgenommen.
Das Angebot an Whiskys ist beeindruckend, schon fast verwirrend. Von jeder distillery gibt mindestens fünf Sorten und bei zehn grossen Firmen kommt da schon eine Anzahl Flaschen zusammen. Ich hab' wirklich nur einen Laphraoig genossen.
ganz coole Lampen haben sie auch!
Gestern gingen wir am Morgen etwas spazieren und am Nachmittag besuchten wir die Laphraoig Distillery, ein sehr lohnenswerter Besuch! Ein pensionierter Arbeiter führte uns durch die Anlage und gab sehr kompetent Auskunft über die einzelnen Schritte der Whiskyproduktion.
In diesen Brennhäfen wird der wash (eigentlich ein Bier!) zu Whiskey gebrannt.
Hier reift der edle Tropfen einige Jahre (je nach Sorte) in unterschiedlichen Holzfässern. Angeblich wird jedes Fass nur einmal verwendet.
Die Führung war richtig nett und die Degustation sehr grosszügig. Der weite Heimweg zu Fuss hinderte uns daran, weitere Proben zu versuchen. Ich leistete mir eine Flasche "triple wood", ein Whisky, der in drei verschiedenen Holzfässern reift, der muss aber noch eine Weile im Kasten warten...
Heute Samstag gab's am Morgen eine Radtour nach Kitra, bevor das Wetter wieder richtig garstig wurde. In Kitra gibt es einen wunderbar leeren Strand, zum Sonnenbaden vielleicht nicht der beste Ort...
Den Nachmittag verbringe ich mit lesen, Björn Larsson, The Celtic Ring (passt zur Gegend) und was Liisa wohl macht, on a rainy day?
Schottische Weisheit:
it's better to be at the pier, wishing you were out there, than being out there, wishing you were at the pier.
Wolfgangs Weisheit:
it's best being at the pier, not wishing you were out there at all (if the weather is so unfriendly!)
Freitag, 15. Juli 2016
Port Ellen, Islay
Was hatten wir doch für zwei tolle Tage, Schottland hat uns für die Regentage reichlich entschädigt! Aber schön der Reihe nach: Gestern Morgen mussten wir schon allen Mut zusammennehmen um uns in den Sound of Jura und in die Nähe des gefürchteten "Corrywreckan" - einer der gefährlichsten Passagen in Schottland mit massiver Strömung, overfalls, tide rips, Drachen und Seemonstern... - zu wagen. Der Nachhilfekurs beim Ehepaar auf dem Nachbarschiff hat uns aber bestens vorbereitet, so dass wir bei zwei Stunden vor Hochwasser ablegten und mit ziemlich weichen Knien losfuhren.
Nun ganz so schlimm war's nicht, aber bei dieser Stelle mussten wir 30 Grad vorhalten um nicht vom Kurs gespült zu werden. Es war ein bisschen wie river-rafting.
Nun ganz so schlimm war's nicht, aber bei dieser Stelle mussten wir 30 Grad vorhalten um nicht vom Kurs gespült zu werden. Es war ein bisschen wie river-rafting.
Von diesem Punkt an hatten wir ganz anständigen Schiebestrom, wir erreichten einen Durchschnitt von 9 Knoten über Grund.
In der Bucht von Craighouse übernachteten wir dann an einer Mooring und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Schottischen Berge und die Jura-Distillery. Die Nacht war ziemlich windig.
Ich war erstaunt, wie gut man auf einem schwojenden Schiff schlafen kann.
Am nächsten Morgen, man glaubt es kaum, strahlender Sonnenschein!
Endlich hatten wir wieder angenehmes Wetter, die Sonne schien, es war fast warm und der Segelwind war zur Abwechslung auch ganz nett. Fünf Windstärken gelten hier als die Regel, es darf aber gerne auch mal etwas mehr sein... Heute genossen wir die leichte Brise und segelten ganz gemütlich nach Port Ellen an der Südspitze von Islay.
Wir haben den Eindruck, Islay sei die Whisky-Hauptstadt der Welt, gibt es doch hier zehn wichtige Single-Malt Distilleries in der näheren Umgebung: If I could walk 100 miles...
Port Ellen ist ein sehr netter Ort, wir waren von seinem Charme sofort gefangen.
Das Wasser in der sehr flachen Bucht wird langsam wärmer, das Fussbad dauert ungewöhnlich lang.
Heute ist Donnerstag, juhu!
Segeln in Schottland ist navigatorisch sehr anspruchsvoll, wir werden gefordert. Und wer keine blöden Fragen stellt, lernt nichts dazu... Dies nur als Bemerkung an jemanden der fand, ihm würde seine Arbeit wegen der intellektuellen Stimulation nach drei Wochen auf Langfahrt fehlen. Wir werden reichlich stimuliert, auch der "Abenteuer-Touch" macht unsere Reise im Moment sehr spannend. Dass Liisa diese rauhe, kalte Gegend so geniesst - besonders das segeln - freut mich natürlich ganz besonders.
Bemerkung in eigener Sache: vielleicht könnte mich ein geneigter Leser/in bezüglich Substantivierung von Verben (gross schreiben von Tätigkeitswörtern) nach neuer Rechtschreibung, aufklären (www.sylotta.ch) Nein, danke, keine Hilfe bei Kommaregeln, das ist hoffnungslos! :-)
Dienstag, 12. Juli 2016
Probleme lösen in Oban
Man könnte glauben, bei uns laufe alles rund und wir seien die einzigen Langfahrer, welche nie Probleme lösen müssen. Nun vorgestern hat's uns erwischt. Wir waren unter Motor mit sechs Knoten Fahrt unterwegs als unser Schiff plötzlich nur noch vier Knoten lief. Die Drehzahl war unverändert und die Fahrt durch's Wasser, bzw. Speed über Grund waren genau gleich. Komisch! Wir stoppten und liessen den Motor einen Moment lang rückwärts laufen, worauf die Geschwindigkeit wieder normal war. Die Sache liess mir aber keine Ruhe, so dass ich heute in der Früh meine Gopro-Kamera an einem Bootshaken unter den Rumpf steckte - und siehe da, etwas hatte sich im Propeller verfangen, so dass er sich nicht mehr voll entfalten konnte. Juhu, das tönt doch voll nach Tauchgang im vierzehn Grad warmen Wasser. Ich brachte die Sache umgehend hinter mich und konnte einen Büschel Seegras, welcher sich in der Schraube verwickelt hatte schnell entfernen. Zum Glück haben wir einen Neopren-Shorty und eine Taucherbrille an Bord, es war auf alle Fälle erfrischend! Ein Schlauch zum Wasser auffüllen liess sich nach längerer Suche auch finden, die meisten Schläuche wurden in der Oban Marina einfach geklaut, toll. Unser Problem mit den Gasflaschen konnten wir provisorisch lösen, ich muss mich da aber in nächster Zeit um eine elegantere Lösung bemühen.
Aber das sind ja Luxus-Probleme, es gibt Leute die sind so unterwegs.
In der Marina lag gestern eine Gruppe Segler mit Wanderjollen. Nachts wird eine Persenning aufgestellt und auf dem Schiff geschlafen, im Schlafsack, bei Regen und Kälte. Und ein paar gepfefferte Böen gab's in der Nacht auch noch!
Gekocht wird auf dem Steg, die Zähne werden im Ölzeug geputzt. Harte Kerle, diese Schotten und Schottinnen!
Heute wollen sie am Anker übernachten.
Manchmal lässt die Gegend erahnen, wie schön es hier eigentlich sein könnte - wenn es denn nicht immer regnen würde! Die Hoffnung auf Wetterbesserung besteht weiter, wir sind ja noch ein paar Tage in Schottland.
Aber das sind ja Luxus-Probleme, es gibt Leute die sind so unterwegs.
In der Marina lag gestern eine Gruppe Segler mit Wanderjollen. Nachts wird eine Persenning aufgestellt und auf dem Schiff geschlafen, im Schlafsack, bei Regen und Kälte. Und ein paar gepfefferte Böen gab's in der Nacht auch noch!
Gekocht wird auf dem Steg, die Zähne werden im Ölzeug geputzt. Harte Kerle, diese Schotten und Schottinnen!
Heute wollen sie am Anker übernachten.
Manchmal lässt die Gegend erahnen, wie schön es hier eigentlich sein könnte - wenn es denn nicht immer regnen würde! Die Hoffnung auf Wetterbesserung besteht weiter, wir sind ja noch ein paar Tage in Schottland.
Montag, 11. Juli 2016
Besuch in Oban
Gestern Abend wollte jemand noch unbedingt einen Spaziergang zum Obelisken von Kerrera machen, ich ging mit und es war sehr schön!
Die Marina von Oban liegt auf der Insel Kerrera auf der anderen Seite der Bucht. Nach Oban kommt man mit einer kleinen Fähre, welche nur ein paar mal pro Tag fährt.
Oban hat eine schöne Seepromenade, etwas touristisch vielleicht, aber nicht aufdringlich.
Gott gebe, dass es klebe!
Dieses Logo erinnert mich an meinen früheren Beruf...
Natürlich müssen wir auch "a proper scottish castle" besuchen, Dunstaffnage Castle wurde um 1250 gebaut.
In der zur Burg gehörenden Kapelle fand ich diese doppelten Fenster.
Der "McCaig's Tower" wurde von einem Banker zu Beginn des zwanzigsten Jhd. erbaut. Wenn ich die Geschichte richtig interpretiere, so entsprang dieses Bauwerk einer Kombination von sozialem Engagement und Grössenwahn. Viele arbeitslose Maurer fanden im Winter Arbeit auf dieser Baustelle, welche ein Monument für die Familie McCaig werden sollte. Heute ist der vollkommen unnütze Steinkreis eine Touristenattraktion und bietet eine schöne Aussicht.
Skurriles Kunsthandwerk gibt es auch: umstrickte, ausrangierte Elektro-Installationen.
Bruno Weber meets Hundertwasser?
Nein, wir haben sie nicht besucht, die Oban Distillery, war mir zu touri-mässig.
Wir kamen soeben von unserem Nachbarschiff zurück. Das nette Ehepaar gab uns eine Nachhilfe-Lektion im Gezeitensegeln! "It's not rocket science", aber es hilft schon, zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein.
Die Marina von Oban liegt auf der Insel Kerrera auf der anderen Seite der Bucht. Nach Oban kommt man mit einer kleinen Fähre, welche nur ein paar mal pro Tag fährt.
Oban hat eine schöne Seepromenade, etwas touristisch vielleicht, aber nicht aufdringlich.
Gott gebe, dass es klebe!
Dieses Logo erinnert mich an meinen früheren Beruf...
Natürlich müssen wir auch "a proper scottish castle" besuchen, Dunstaffnage Castle wurde um 1250 gebaut.
In der zur Burg gehörenden Kapelle fand ich diese doppelten Fenster.
Der "McCaig's Tower" wurde von einem Banker zu Beginn des zwanzigsten Jhd. erbaut. Wenn ich die Geschichte richtig interpretiere, so entsprang dieses Bauwerk einer Kombination von sozialem Engagement und Grössenwahn. Viele arbeitslose Maurer fanden im Winter Arbeit auf dieser Baustelle, welche ein Monument für die Familie McCaig werden sollte. Heute ist der vollkommen unnütze Steinkreis eine Touristenattraktion und bietet eine schöne Aussicht.
Skurriles Kunsthandwerk gibt es auch: umstrickte, ausrangierte Elektro-Installationen.
Bruno Weber meets Hundertwasser?
Nein, wir haben sie nicht besucht, die Oban Distillery, war mir zu touri-mässig.
Wir kamen soeben von unserem Nachbarschiff zurück. Das nette Ehepaar gab uns eine Nachhilfe-Lektion im Gezeitensegeln! "It's not rocket science", aber es hilft schon, zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein.
Sonntag, 10. Juli 2016
Oban
Im strömenden Regen ging es heute nach Oban. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen bewährt sich unsere elektronische Navi ausgezeichnet. Kaum in Oban stellt der Regen ab und ermöglicht dieses Bild, eigentlich ganz nett, oder?
Morgen machen wir einen Ausflug nach Oban, vielleicht sogar mit Besuch der berühmten Whisky Destillerie!
Morgen machen wir einen Ausflug nach Oban, vielleicht sogar mit Besuch der berühmten Whisky Destillerie!
Freitag, 8. Juli 2016
Banavie, Neptune's staircase
Wir haben das Ende des Kanals erreicht, vor uns liegt nur noch Neptune's staircase, eine Schleusentreppe mit acht Schleusenkammern. Die Gesamthöhe beträgt 19.2 m, dann kommen noch zwei Schleusen und wir sind wieder im Meer. Der Kanal war für uns eher etwas eintönig, das schlechte Wetter hat sicher auch nicht geholfen. Auf den Seen war es garstig kalt, ausserdem hätten wir kreuzen müssen, so dass wir die Maschine einschalteten und uns unter die Sprayhood verzogen.
So sieht moderne Holzwirtschaft aus: Kahlschlag und aufforsten, leider sehen lange Abschnitte am Loch Ness so aus.
Unser Übernachtungsplatz an der Gair Lochy Bridge. Wir schaffen am Abend und am Morgen je einen Spaziergang im Trockenen!
Wir wollen uns nicht beklagen. Unser Schiffchen ist warm und trocken, die wirklich Harten kampieren so!
Beim spazieren finden wir Pilze, die werden natürlich sofort in den Speiseplan integriert und schmecken toll!
Wenn die Sonne scheint sieht alles schon viel besser aus.
Die Steuerfrau freut's, heute kam das schwere Ölzeug nur kurz zum Einsatz.
Ein kleiner Teil des Neptune's staircase, wir sollten das morgen in ca 1.5 Std schaffen.
Der Abendspaziergang führte uns an die letzte Schleuse des Kanals...
...und den historischen Zug von Fort Williams nach Mallaig haben wir auch noch gesehen.
So sieht moderne Holzwirtschaft aus: Kahlschlag und aufforsten, leider sehen lange Abschnitte am Loch Ness so aus.
Unser Übernachtungsplatz an der Gair Lochy Bridge. Wir schaffen am Abend und am Morgen je einen Spaziergang im Trockenen!
Wir wollen uns nicht beklagen. Unser Schiffchen ist warm und trocken, die wirklich Harten kampieren so!
Beim spazieren finden wir Pilze, die werden natürlich sofort in den Speiseplan integriert und schmecken toll!
Wenn die Sonne scheint sieht alles schon viel besser aus.
Die Steuerfrau freut's, heute kam das schwere Ölzeug nur kurz zum Einsatz.
Ein kleiner Teil des Neptune's staircase, wir sollten das morgen in ca 1.5 Std schaffen.
Der Abendspaziergang führte uns an die letzte Schleuse des Kanals...
...und den historischen Zug von Fort Williams nach Mallaig haben wir auch noch gesehen.
Wenn alles klappt, so sind wir morgen Abend in Oban, dort gibt's guten Whisky! :-)
Abonnieren
Posts (Atom)














































