Unsere Marina in Quinta do Lorde hat einen gravierenden Nachteil: sie liegt in der maximalen Distanz von allen Sehenswürdigkeiten. Da mein Magen und der Fahrstil der lokalen Buspiloten (alles verhinderte Formel-1Fahrer) nicht sehr kompatibel sind, mieten wir eben ein Auto. Der erste Ausflug führt uns nach Ribeiro Frio, wo wir Peter und Susanna treffen. Der kurze Spaziergang - nicht einmal ich würde von einer Wanderung sprechen - scheint gerade recht, um die Gegend zu geniessen und ein paar Fotos zu machen. Wir müssen uns wieder einmal mit so banalen Zvilisationsproblemen wie Parkplatzsuche auseinandersetzen, spannend! Schlussendlich finden wir unsere Freunde doch und können entspannt Richtung Balcoes schlendern.
Die Stimmung ist ganz besonders, es hat Nebel und trotzdem ist es hell und warm.
Liisa und Susanna: alte Freundschaft!
Sogar ein Hexenhaus finden wir, mit einer Strickhexe!
Natürlich hat es ein paar Blümchen, schliesslich sind wir auf der Blumeninsel.
Nach lockeren zwei Stündchen, inklusive Picnic, sind wir wieder in Ribeiro Frio, wo wir zuerst den Koffeinspiegel auffüllen müssen. Wir beschliessen den Pico Areeiro auf schwindelerregenden 1818 m zu besuchen. Es gibt eine kurvenreiche Passstrasse und ich muss sagen, Autofahren kann Spass machen (besonders nach vier Monaten ohne!).
Aussicht von ganz oben.
Der Nebel kriecht von der Nordseite her über die Wetterscheide.
Der Hafen von Funchal weit unten in der Ferne.
Samstag, 24. Juni 2017
Freitag, 23. Juni 2017
Ausflug nach Funchal
Die Strecke nach Funchal beträgt ungefähr zwanzig Kilometer, die Fahrzeit mit dem Bus gute 1.5 Stunden. Beim Nachrechnen merke ich, dass es sich kaum um einen Expressbus handeln kann... und es gibt auch keinen Anderen! Die Fahrt war eine Tortur, nach gefühlten 200 Haltestellen und 10'000 Kurven verteilte der Fahrer die erste Kotztüte (ungelogen!). Mensch war ich froh, als wir ankamen.
Als erstes ging es in die Marina um die Liegeplatzsituation zu checken, sie ist nicht gut, der Hafen ist fast voll. Draussen im Vorhafen liegt die belgische Yacht "Danaé", welche wir das erste Mal in Camaret und später immer wieder getroffen haben. "Cam et Dam" liegen bei sechs Windstärken im hohen Schwell an einer Boje und haben gegen Abend, so wurde uns erzählt, doch noch einen Liegeplatz in der Marina bekommen. Der Grund: Seekrankheit!
Ich habe mich in der Zwischenzeit von der Busfahrt erholt und geniesse die Stadt!
Fussgängerstreifen, lange nicht gesehen.
Der Palast der Inselregierung.
Es ist wirklich so bunt hier, keine Bildbearbeitung, ehrlich!
Die lokale Markthalle, sieht ein bisschen wie Bauhaus-Stil aus.
Mit solchen Lichtkreisen kann man gut spielen. (Captain Kirk, beamen sie mich hoch?)
Wir gehen der Rua Santa Maria entlang. Es gibt da ein "Projekt" zur künstlerischen Gestaltung von Türen.
Einige Türen sind ganz interessant.
Ein paar herrlich gerockte Hinterhöfe finde ich auch.
Der Koffeinspiegel muss aufgefüllt werden.
Die Stadt lebt!
Sogar ein richtiges Fort haben sie hier.
Liisa im Türmchen, vom Winde verweht.
Idylle im Innenhof, mit nettem Austin 12.
Die metallic Farbe geht natürlich gar nicht!
Keine metallic Farbe hier, das Silber ist echt, die Einstellung "very metal" .
Ein Besuch der Kathedrale war natürlich Pflicht, sie ist richtig alt und feiert ihren 500-jährigen Geburtstag in diesem Sommer.
Die Busfahrt nach Quinta blieb mir erspart, juhu! Peter und Susanna haben einen Mietwagen und fahren uns samt unserem Grosseinkauf bequem nach Hause.
Die Marina "by night".
Und zum Schluss noch dies: So strahlte meine Lieblingsfrau, als ich ihr ein Blumensträusschen schenkte. Das mach' ich in Zukunft öfter!
Der wilde Osten Madeiras
Wir haben Besuch von alten Freunden, Peter und Susanna, aus der Schweiz. Sie haben eine Wohnung in der Nähe gemietet und machen mit uns Tagesausflüge. Als Erstes wollen sie ...wandern! Nun, wenn die Gegend so schön und spektakulär ist, dann hab' auch ich nichts zu meckern. Die Temperaturen steigen hier selten über 25° C, ausserdem weht meist ein leichtes Lüftchen, schön! Unser Ausflug - wir konnten gleich von Quinta de Lorde losmarschieren - führte uns auf die östliche Halbinsel von Madeira. Davon ein paar Bilder:
Quinta do Lorde im Hintergrund.
Bilder so weit das Auge reicht!
Peter geniesst.
Ich auch :)
Zeugen des vulkanischen Ursprungs der Insel sind überall.
Bei der Rückkehr in den Hafen haben wir alle Hunger. Liisa lässt sich nicht stoppen und zaubert auf Lotta ein wunderbares Nachtessen "aus Resten", wie sie sagt.
Quinta do Lorde im Hintergrund.
Bilder so weit das Auge reicht!
Peter geniesst.
Ich auch :)
Zeugen des vulkanischen Ursprungs der Insel sind überall.
Ein Päuschen in Ehren...
Bei der Rückkehr in den Hafen haben wir alle Hunger. Liisa lässt sich nicht stoppen und zaubert auf Lotta ein wunderbares Nachtessen "aus Resten", wie sie sagt.
Abonnieren
Posts (Atom)


















































