Und dazu diese Aussicht.
Samstag, 10. November 2018
Mittwoch, 7. November 2018
Sonntagsspaziergang
Es erstaunt wohl niemanden, dass auch an einem Sonntag mit durchzogenem Wetter, jemand unbedingt etwas Bewegung braucht. Ich werde also auf einen Spaziergang ins "Hinterland" von Horta mitgeschleppt.
Horta ist nicht gross, kaum ist man um ein paar Ecken gegangen, wird es sofort sehr ländlich. Die Strassen werden eng, die Gärten immer interessanter.
Eine Gruppe von kleinen Bauernhöfen.
Ich bin überrascht, was hier so wächst: Sogar eine kleine Kaffeeplantage gibt es!
Üppige Bananenstauden.
Diese rundgeschliffenen Steine wurden offenbar vom Meer heraufgebracht, sie dienten ursprünglich dem Strassenbau. Heute sind sie dekoratives Fotosujet.
Das Gelände ist steil, die Wege schmal. Zum Teil geht es über Treppen.
Hübsches Blümchen an Wegesrand.
Wir kommen zum Städchen zurück.
Dieses Bild zeigt eindrücklich die "verheilten" Narben des letzten Erdbebens: Der Turm konnte erhalten werden, das zerstörte Kirchenschiff wurde abgebrochen und auf dem Gelände ein Sport- und Spielplatz gebaut - eine sinnvolle Umnutzung, finde ich.
Wenn es aus Norden bläst, wird es recht frisch, die Temperatur fällt dann um etwa 4 - 5 °C. Der Schwell von ca. einem Meter erzeugt krachende Wellen an der Hafenmole.
Es regnet hier selten länger als eine halbe Stunde, dann scheint wieder für einen Moment die Sonne und macht einen schönen Regenbogen.
Horta ist nicht gross, kaum ist man um ein paar Ecken gegangen, wird es sofort sehr ländlich. Die Strassen werden eng, die Gärten immer interessanter.
Eine Gruppe von kleinen Bauernhöfen.
Ich bin überrascht, was hier so wächst: Sogar eine kleine Kaffeeplantage gibt es!
Üppige Bananenstauden.
Diese rundgeschliffenen Steine wurden offenbar vom Meer heraufgebracht, sie dienten ursprünglich dem Strassenbau. Heute sind sie dekoratives Fotosujet.
Das Gelände ist steil, die Wege schmal. Zum Teil geht es über Treppen.
Hübsches Blümchen an Wegesrand.
Wir kommen zum Städchen zurück.
Dieses Bild zeigt eindrücklich die "verheilten" Narben des letzten Erdbebens: Der Turm konnte erhalten werden, das zerstörte Kirchenschiff wurde abgebrochen und auf dem Gelände ein Sport- und Spielplatz gebaut - eine sinnvolle Umnutzung, finde ich.
Wenn es aus Norden bläst, wird es recht frisch, die Temperatur fällt dann um etwa 4 - 5 °C. Der Schwell von ca. einem Meter erzeugt krachende Wellen an der Hafenmole.
Es regnet hier selten länger als eine halbe Stunde, dann scheint wieder für einen Moment die Sonne und macht einen schönen Regenbogen.
Samstag, 3. November 2018
Stegsegler
Stegsegler sind eine Gruppe von Bootsbesitzern, welche ihr Segelboot als Ferienwohnung nützen und es kaum mehr bewegen.
Wir ziehen wenigstens gelegentlich die Segel hoch! (...um sie ein bisschen zu trocknen und auszulüften)
Die Krebse haben heute ihre Jahresversammlung auf den Tetrapoden der Hafenmole.
Grosses Meer und kleine Schiffchen: heute sind sie aber weit draussen, die Optimisten!
Der "Pico Alto" trägt heute seine Daunenjacke, dabei ist es 20°C warm.
Wir ziehen wenigstens gelegentlich die Segel hoch! (...um sie ein bisschen zu trocknen und auszulüften)
Die Krebse haben heute ihre Jahresversammlung auf den Tetrapoden der Hafenmole.
Grosses Meer und kleine Schiffchen: heute sind sie aber weit draussen, die Optimisten!
Der "Pico Alto" trägt heute seine Daunenjacke, dabei ist es 20°C warm.
Freitag, 2. November 2018
Old Man Sailing...
Wir pusseln am Boot, versuchen einige Wartungsarbeiten aufzugleisen und machen jeden Tag einen Spaziergang nach Porto Pim.
Unterwegs begegnen wir diesen Vorschulkindern auf Halloween-Tour. Jede Gruppe hat ihre selbstgebastelten Taschen/Säcke für die Süssigkeiten. Auffallend finde ich die Einheitskleidung, welche in vielen Kindergärten die Regel ist. Alle Kinder tragen einen Sonnenhut und auch die Betreuerinnen tragen "Uniform". Die Kleinen sind sehr diszipliniert.
Aber klar doch: Ein Bild des "Pico Alto" darf nicht fehlen, heute ohne eine einzige Wolke!
Das alte Stadttor an der Nordseite von Horta. aus dieser Sicht eher die Pforte zum Paradies, dem Strand von Porto Pim.
Und zum Schluss noch dies: kleine Notiz am Anschlagbrett der Marina. Alles nur eine Frage der Einstellung!
Unterwegs begegnen wir diesen Vorschulkindern auf Halloween-Tour. Jede Gruppe hat ihre selbstgebastelten Taschen/Säcke für die Süssigkeiten. Auffallend finde ich die Einheitskleidung, welche in vielen Kindergärten die Regel ist. Alle Kinder tragen einen Sonnenhut und auch die Betreuerinnen tragen "Uniform". Die Kleinen sind sehr diszipliniert.
Aber klar doch: Ein Bild des "Pico Alto" darf nicht fehlen, heute ohne eine einzige Wolke!
Das alte Stadttor an der Nordseite von Horta. aus dieser Sicht eher die Pforte zum Paradies, dem Strand von Porto Pim.
Und zum Schluss noch dies: kleine Notiz am Anschlagbrett der Marina. Alles nur eine Frage der Einstellung!
Dienstag, 30. Oktober 2018
Horta gefällt uns!
Die ersten Tage in Horta gingen im Flug vorbei. Wir haben uns hier wieder eingelebt, alle netten Restaurants haben wir besucht, die faszinierende Hafenmole ausgiebig begangen und die Aussicht genossen. Langsam müssen wir uns wieder an harte Arbeit gewöhnen, die "To-do" Liste hängt schon an der Türe im Salon.
Über das Wochende dürfen wir noch ein bisschen faulenzen, ein Spaziergang von ca. zwei Kilometern bis zum Einfahrtsfeuer ist immer wieder schön. Viele Einheimische und Jogger sind unterwegs, in vielen Küstenstädten der Iberischen Halbinsel dient die Hafenmole als Fitnessrunde.
Unsere Lieblingsbäckerei ist gut versteckt. Hier gibt's für ganz wenig Geld ein nettes Frühstück. Nicht immer, aber ...
Viel Wind in der Meerenge zwischen Faial und Pico. Zum ersten Mal brauche ich am Morgen einen Pullover und lange Hosen.
Liisa hat ihre Badesachen immer dabei, auch wenn es recht frisch ist
Den Sonntagabendspaziergang machen wir an die Beach am Nordende von Horta, Porto Pim. Nein, überlaufen ist der Strand nicht! Liisa ist als einzige im Wasser.
Auf dem Nachhauseweg schauen wir den Optimisten beim Training zu. Der "Clube Naval" ist sehr aktiv, die Kinder werden früh gefördert und die Fortgeschrittenen gehen auch bei ordentlich Wind aus dem Hafen. Ich habe gestaunt, die Knirpse waren zum Teil kaum zehn Jahre alt.
Dieser Skipper ist offenbar ein Profi. Sein Bild wird mit einer maschinengeschnittenen Schablone und richtigem Abdeckungsmaterial perfekt gemacht.
Und richtig gearbeitet wurde dann auch noch. In mehreren Stunden wurden die WC-Pumpe, alle Schläuche und das Dreiwege-Ventil (zum Tank, bzw. nach draussen) zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut. Ich bin schon viel routinierter als beim ersten Mal, es ging ganz gut und am Schluss funktioniert alles wieder wie neu. Ein bisschen verstopft ist das Ventil ja schon!
Über das Wochende dürfen wir noch ein bisschen faulenzen, ein Spaziergang von ca. zwei Kilometern bis zum Einfahrtsfeuer ist immer wieder schön. Viele Einheimische und Jogger sind unterwegs, in vielen Küstenstädten der Iberischen Halbinsel dient die Hafenmole als Fitnessrunde.
Unsere Lieblingsbäckerei ist gut versteckt. Hier gibt's für ganz wenig Geld ein nettes Frühstück. Nicht immer, aber ...
Viel Wind in der Meerenge zwischen Faial und Pico. Zum ersten Mal brauche ich am Morgen einen Pullover und lange Hosen.
Liisa hat ihre Badesachen immer dabei, auch wenn es recht frisch ist
Den Sonntagabendspaziergang machen wir an die Beach am Nordende von Horta, Porto Pim. Nein, überlaufen ist der Strand nicht! Liisa ist als einzige im Wasser.
Auf dem Nachhauseweg schauen wir den Optimisten beim Training zu. Der "Clube Naval" ist sehr aktiv, die Kinder werden früh gefördert und die Fortgeschrittenen gehen auch bei ordentlich Wind aus dem Hafen. Ich habe gestaunt, die Knirpse waren zum Teil kaum zehn Jahre alt.
Dieser Skipper ist offenbar ein Profi. Sein Bild wird mit einer maschinengeschnittenen Schablone und richtigem Abdeckungsmaterial perfekt gemacht.
Und richtig gearbeitet wurde dann auch noch. In mehreren Stunden wurden die WC-Pumpe, alle Schläuche und das Dreiwege-Ventil (zum Tank, bzw. nach draussen) zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut. Ich bin schon viel routinierter als beim ersten Mal, es ging ganz gut und am Schluss funktioniert alles wieder wie neu. Ein bisschen verstopft ist das Ventil ja schon!
Samstag, 27. Oktober 2018
Zurück in Horta, Faial
Wir haben es geschafft, wir sind in unserem "Überwinterungshafen" Horta. Unser geplanter Zwischenstopp in Velas, São Jorge, wurde zur einer Art Herbstferien. Ursprünglich wollten wir nur einen Tag bleiben, daraus wurde dann mehr als eine Woche. Wir genossen die Zeit, schwammen und wanderten ein bisschen, solange das Wetter schön war, mussten uns aber auch tageweise - wegen Regen - unter Deck verkriechen und lesen, was wir auch sehr genossen.
Netter, nasser Spaziergang zum Türmchen über Velas.
Dramatische Aussicht nach Pico. Wer findet den Berg?
In Velas gibt es wie andernorts auch "Halloween", hier hat es bestimmt etwas mit den Rückkehrern aus Nordamerika zu tun. Die Dekorationen sind meist von Hand gemacht, wie hier im Dorfladen.
Der Freund aller Yachties im Hafen von Velas.
Natürlich essen wir auf der Lotta auch ausgezeichnet. Liisa zaubert einen Zwiebelkuchen aus "Cebolla roja", roter Zwiebel. Der Kuchen schmeckt fantastisch, wir essen zum ersten Mal unter Deck, weil es in der Kuchenbude zu kühl ist. Soviel zu Herbstferien auf São Jorge.
Wir mieten ein Auto für einen Tag und machen einen Ausflug an die Südküste von São Jorge nach Urzelina, den niedlichen Hafen hatten wir schon von See aus gesehen.
Ein hartes Pflaster: Strassenbau mit Lavasteinen.
Weiter ging es nach Manadas wo sich eine sehr schöne Kirche im lokalen Stil befindet.
Auch hier gibt es einen kleinen Hafen, leider nichts für Lotta.
Die Kirche passt perfekt ins Dörfchen. Als wir das erste Mal vorbeikommen ist gerade Messe, beim zweiten Mal ist sie geschlossen.
Wir finden die Überreste einer alten Festung, von dort aus geniesst Liisa die Aussicht nach Pico.
Im Norden der Insel liegen zwei bekannte Fajãs, Dörfchen am Fusse der Klippen, welche nur schwer zugänglich sind. Fajã de Cumbres lässt sich mit dem Auto erreichen, in die dahinter liegende Fajã da Caldeira de Santo Cristo kommt man nur zu Fuss oder mit einem Quad.
Faja de Cumbres.
Wir gehen ein Stück Richtung Westen und sehen ein tolles Ferienhäuschen. Der Besitzer werkelt den lieben langen Tag an seinem Kleinod herum - man sieht es!
Hier wird nichts verschwendet, die Sicherheitszäune für den Wanderweg/Quadpiste bestehen aus alten Rebstöcken.
Blühende Aloe.
Und ein bisschen gesegelt sind wir auch. Ganz so aufregend hätte es allerdings nicht sein müssen!
Wir verliessen Velas um zehn Uhr gemütlich mit Genua und mitlaufender Maschine. Es blies von hinten und wir segelten in den Regenbogen.
Netter, nasser Spaziergang zum Türmchen über Velas.
Dramatische Aussicht nach Pico. Wer findet den Berg?
In Velas gibt es wie andernorts auch "Halloween", hier hat es bestimmt etwas mit den Rückkehrern aus Nordamerika zu tun. Die Dekorationen sind meist von Hand gemacht, wie hier im Dorfladen.
Der Freund aller Yachties im Hafen von Velas.
Wir mieten ein Auto für einen Tag und machen einen Ausflug an die Südküste von São Jorge nach Urzelina, den niedlichen Hafen hatten wir schon von See aus gesehen.
Ein hartes Pflaster: Strassenbau mit Lavasteinen.
Weiter ging es nach Manadas wo sich eine sehr schöne Kirche im lokalen Stil befindet.
Auch hier gibt es einen kleinen Hafen, leider nichts für Lotta.
Die Kirche passt perfekt ins Dörfchen. Als wir das erste Mal vorbeikommen ist gerade Messe, beim zweiten Mal ist sie geschlossen.
Wir finden die Überreste einer alten Festung, von dort aus geniesst Liisa die Aussicht nach Pico.
In einem Garten steht dieser Baum, ich glaube es ist ein Maracuja Baum, die Frucht wird auch Passionsfrucht genannt.
Faja de Cumbres.
Hier wird nichts verschwendet, die Sicherheitszäune für den Wanderweg/Quadpiste bestehen aus alten Rebstöcken.
Blühende Aloe.
Wir verliessen Velas um zehn Uhr gemütlich mit Genua und mitlaufender Maschine. Es blies von hinten und wir segelten in den Regenbogen.
Leider war der Wind sehr böig, von sechs bis zwanzig Knoten aus Nordwest, und im Kanal zwischen Faial und Pico entstand durch die kräftige Nordströmung wegen der Tide (Wind gegen Strom) ein ziemlicher Hexenkessel. Wir surften die brechenden Wellenkämme hinunter und fanden es eigentlich ganz lustig, waren aber doch froh als wir endlich in die Abdeckung des Kaps nördlich von Horta kamen. Immer wieder schön anzukommen!
Letzte Nacht ballerte es wie blöd. Wenn sogar Sturmtaucher "vom Winde verweht" werden und nach einer Kollision mit unserem Rigg auf dem Deck notlanden - nein, eigentlich ist er abgestürzt - dann weht schon mehr als ein Lüftchen. Er hat überlebt :)
Wir sind gut angebunden und geben dem Windgenerator etwas Auslauf, er scheint sich darüber zu freuen. Unsere "To-do-list" für den Winter wird immer länger, das freut mich weniger, es gibt viel zu tun!
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