Freitag, 1. Mai 2020

Yoga? Yoga!

Liisa geniesst schon seit Jahren ihre Yogaübungen. Für mich waren diese Verrenkungen eher seltsam, ich redete mir ein, Yoga sei für kleine Mädchen und Warmduscher. Um während der Quarantäne wenigsten etwas Bewegung zu bekommen, liess ich mich breitschlagen an den morgendlichen Yoga-Sessions, welche Liisa zusammen mit einem sehr routinierten holländischen Paar zelebrierte, teilzunehmen. Ich werde Ihnen, liebe Leser, die qualvollen Details meiner ersten drei Wochen als "Yogi" ersparen. Ich weiss jetzt mehr über weissglühende Schmerzen und rotglühende Beschämung,  als ich jemals wissen wollte! Einziger Lichtblick: Fortschritt ist erkennbar. Die Gelenke lassen sich besser dehnen, die Rückenwirbel knirschen deutlich weniger und ich weiss jetzt, dass es in meinem Körper Muskeln gibt, welche ich nur aus dem Anatomieunterricht kannte. Die tun allerdings immer noch weh! Dafür konnte ich die Übung "Baum" schon zwanzig Sekunden halten, und dabei auf einem Bein stehen - boah bin ich stolz!

Trotz allem sieht es immer noch nach Altersturnen für Elefanten aus.


Wir befinden und weiterhin im vollen Lockdown. Diese Bilder nahm ich auf dem Weg zur Apotheke auf. So leer sieht man die Altstadt von Lagos sonst nie.



Dieses Graffito fand ich an einem Elektroschaltkasten. Nein, "übel" ist unsere Situation ganz und gar nicht.


So "überfielen" wir unseren Lieblings-Lidl vor ein paar Tagen. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung trägt in den Läden, wo man sich näher als nötig kommt, Masken.




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