Mittwoch, 13. April 2016

Size matters

Im Sicherheitstraining lernten wir (auf die harte Tour), dass die auf Yachten üblichen 2 kg Feuerlöscher glorifizierte Spielzeuge sind. Zwei Kilo reichen nirgends hin! Liisa insistierte bis wir ein Jumbo-Teil anschafften - 6 kg sind auch nicht die Welt, aber viel besser als ein Spielzeug. Jetzt haben wir eine ganze Menge Dinge ans Schiff angebaut, die wir NIE gebrauchen wollen...
Unter anderem Liisas Riesenteil:


Dienstag, 12. April 2016

Zu Besuch bei Mike und Familie

Gestern hatten wir einen gemütlichen Tag. Wir genossen ein geruhsames Frühstück und räumten das Boot auf, bevor wir Mike und Familie besuchten. Isabella war im Kindergarten, so dass wir uns einmal Zeit für die kleine Emily nehmen konnten. Immer wenn wir dort sind, d.h. am Tag, ist sie ein wahrer Engel, nachts hingegen hält sie von schlafen wenig und macht ihren Eltern das Leben bzw. das schlafen schwer… Am Nachmittag machten wir eine kleine Radtour zum Bootsausrüster in Ishoj, wir mussten eine Winchkurbel ersetzen, welche im Winterlager verschwunden ist. So sehen die zwei Kleinen im Anhänger aus:

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Isabella ist eine liebe, grosse Schwester und stolz darauf, jetzt auch eine kleine Schwester zu haben, wie viele ihrer Kameraden im Kindergarten. Gestern Abend wollte Isabella bei uns auf dem Schiff übernachten, was sie natürlich durfte. Liisa und Isabella basteln Segelboote und fahren Regatta auf dem Cockpitluk:

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Heute verbringen wir am Morgen ein paar Stunden mit kleineren Arbeiten am Boot, Installation der Ladestation und montieren der EPIRB (Notfunkbake), ausserdem versuchen Mike und ich einen Schalter für den Windgenerator zu reparieren. Alle Projekte sind auf gutem Weg, der eine oder andere Ausflug in den Baumarkt steht noch bevor. Wir waren auch kurz in der IKEA, wir brauchten noch ein paar Stauboxen und verbanden den Besuch dort mit einem schwedischen Mittagessen. Anschliessend holten wir Isabella im Kindergarten ab. Die Tage werden uns nicht lang. Und hier auf speziellen Wunsch ein Portrait unserer neuen Prinzessin:

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Montag, 11. April 2016

Vallensbaek

Heute Morgen strahlender Frühlingstag. Da sind die “Strapazen” von gestern schnell vergessen. Wir verliessen Klintholm früh und rechneten wieder mit einer Motorbootfahrt – aber weit gefehlt. Wir schnappten uns unterwegs ein nettes Lüftchen, welches uns zwanzig Meilen nett voran kommen liess. Möns Klint war natürlich spektakulär wie immer.

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Wir sahen heute sogar ein anderes Boot. So mausbeinallein waren wir auf See schon lange nicht mehr.

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Später kam dann sogar die Sonne, da konnte sich Liisa auf dem Achterdeck räkeln Smile. Na ja, für’s Bikini hat’s dann doch nicht gereicht….

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Wir erreichten Vallensbaek in der geplanten Zeit und wurden von Mike und Isabella schon auf der Mole erwartet, www.marinetraffic.com sei dank!  Unsere Dänen luden uns zu einem sehr leckeren Braten ein und wir lernten unsere neue Enkeltochter kennen. Sie ist jetzt eine Woche alt, niedlich wie Babies eben sind und riecht gut!

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Übrigens: auf unserer Homepage www.sylotta.ch findet sich ein Link, welcher unsere Position live anzeigt – versucht’s mal!

Samstag, 9. April 2016

Allein in Klintholm

Wir liegen nach einer fünfeinhalb Stunden langen Motorbootfahrt im notorisch überfüllten Hafen von Klintholm – als einziges Boot!

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Im Sommer lagen wir hier schon zu dritt im Päckchen, heute aber gehört der Steg uns allein.

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Wir hatten heute, wie befürchtet, keinen Wind, genossen die gemütliche Überfahrt unter Motor trotzdem in vollen Zügen. Im Windschatten war es angenehm, man könnte fast sagen warm, aber wenn man den Kopf hinter der Sprayhood heraussteckte, pfiff einem doch ein eisiger Wind um die Ohren. Wir sind halt schon recht früh im Jahr unterwegs. Da wenig Wind auch wenig Seegang bedeutet, konnten wir unterwegs ein paar Brötchen verspeisen.

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Kaum angekommen geht’s auf zum Dorfladen, leider Fehlanzeige – geschlossen! Heute ist ja Samstag….

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Zum Glück haben wir in Grossenbrode reichlich Lebensmittel gebunkert, hungern müssen wir auf jeden Fall nicht, Liisa wird schon etwas zaubern.

Freitag, 8. April 2016

Gedser

Heute machten wir unseren ersten Schlag nach Gedser, Dänemark. Das Wetter bot von allem etwas: reichlich Wind, Wellen und Sonnenschein, etwas Regen und giftige Böen aus schwarzen Wolken. Wir waren sehr schnell unterwegs und trotzdem glücklich in Gedser an zu kommen, es war nämlich mit 10 Grad wirklich frisch. Ich muss auch gestehen einen Anflug von Seekrankheit verspürt zu haben, am Steg wachsen einem keine Seebeine! Es ging aber rasch vorbei – ich machte ein kleines NIckerchen und gut war’s. Natürlich ging’s heute nur mit XXL-Winterbekleidung – gute Stimmung trotz arktischer Kälte.

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Der Hafen von Gedser ist noch völlig leer, hier ein Bild der beiden Schiffe im Hafen, kein anderes weit und breit, ehrlich!

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Morgen soll’s eine Motorbootfahrt nach Klintholm geben – kein Wind -, vielleicht wird’s dann auch nicht so kalt.

Donnerstag, 7. April 2016

Radtour nach Heiligenhafen

Heute Morgen war das grosse Verstauen angesagt. Tausend Dinge mussten ihren Platz finden, nicht immer einfach. Die meisten Stauräume mussten neu organisiert werden, alles aus- und wieder eingeräumt werden.  Alle Karten wurden gesichtet und sortiert, es herrscht wieder Ordnung in der Navi. Unser Boots-Elektriker war am Nachmittag zwei Stunden hier um unsere Internet Antenne (WLAN und UMTS) in Betrieb zu nehmen - sie funktioniert. Als Belohnung erlaubten wir uns heute eine Radtour zu machen. Bis nach Heiligenhafen hatten wir tüchtig Gegenwind, wir stellten fest, fit sind wir noch nicht... Aber schön wars. Zum Lossegeln hat es immer noch zu viel Wind und saukalt ist es auch, aber morgen schon tut sich ein günstiges Wetterfenster auf - wir werden sehen...


Herziger Leuchtturm in der Nähe von H'hafen


Liisa im Winterlook


Der alte Salzspeicher in H'hafen



Und als wir in der Fischhalle ein Fischbrötchen teilen, kommt sogar die Sonne 'raus!


Unser Paket aus der Schweiz ist bei unserer Rückkehr zum Schiff auch im Hafenbüro eingetroffen, es sollte also morgen losgehen. Wir haben es gut.

Dienstag, 5. April 2016

Ein neues Leben

Wir sind gut in Grossenbrode angekommen, kämpfen mit dem Chaos auf dem Schiff und dem noch nicht richtig funktionierenden Internet. Wir sind schon viel entspannter und haben letzte Nacht zum ersten Mal wieder richtig gut geschlafen.  Das Boot sieht toll aus, wir müssen noch ein paar Kleinigkeiten aufgleisen, sonst ist alles gut. Mehr, wenn's mit dem Internet klappt.