Heute haben wir solches Wetter:
Deshalb haben wir heute einen Kino-Tag auf der Lotta. Unser Dank geht an die Crew der "Flying Fish" für die "technische" Unterstützung.
Samstag, 10. September 2016
Freitag, 9. September 2016
Besuch im Hafen
Als gegen Abend ein Arbeitsboot im Hafen festmachte, staunten wir nicht schlecht als wir feststellten, dass ein offenbar wilder Delfin gefallen an diesem Boot gefunden hat und ihm in den Hafen gefolgt war. Nach Aussage des Skippers war der kleine Wal dem Boot über mehrere Meilen gefolgt. Im Hafen liess er sich ohne weiteres vom Steg aus streicheln und drehte sich auch auf den Rücken um seinen Bauch zu präsentieren. Gelegentlich gab er auch höchst seltsame Geräusche, etwas zwischen bellen und trompeten, von sich. Er blieb etwa eine Stunde und verschwand darauf wieder.
Donnerstag, 8. September 2016
Stadtbummel in Brest
Brest war seit Jahrhunderten ein wichtiger Hafen für die Kriegsmarine. Im zweiten Weltkrieg war Brest ein wichtiger Stützpunkt für die U-Bootflotte des sogenannten 3. Reichs. Brest wurde gegen Ende des Krieges zur "Festung" erklärt und sollte bis zum letzten Mann verteidigt werden. Dieser Umstand erklärt zweierlei: Brest kapitulierte erst am 10. Mai 1945, zwei Tage nach der Regierung in Berlin und wurde während der monatelangen Belagerung fast komplett zerstört. Der Wiederaufbau wurde "von Null" auf geplant und galt 1961 als vollendet. Man findet in dieser Stadt also kaum ein Gebäude, welches älter als 70 Jahre ist. Dies gibt der Stadt ein Erscheinungsbild, welches von vielen Besuchern als zu einheitlich, zu durchgeplant und seelenlos empfunden wird. Ich bin da anderer Meinung. Natürlich fehlt eine alte Kathedrale und eine gemütliche Innen-/Altstadt, die Fünfzigerjahre-Architektur hat aber einen eigenen Stil, die Innenstadt ist lebendig und ich habe nicht das Gefühl in einer Retortenstadt zu sein. Sicher hat auch das wunderbare Wetter seinen Teil zu diesem positiven Eindruck beigetragen.
Brest hat natürlich auch heute eine riesige Marinebasis mit dazugehörenden Werften und Trockendocks. Wenn man die vielen Autos auf den Parkplätzen dieser Betriebe anschaut, so darf man von Vollbeschäftigung der Bevölkerung und ausreichenden Steuereinnahmen der Stadt ausgehen. Das sieht man auch an allen Orten: viele Anlagen wie Gärten oder Parks wurden in den letzten Jahren schön renoviert oder neu gebaut, die Häuser sind in gutem Zustand und das öffentliche Verkehrsnetz ist vom Feinsten, alle Busse und Trams sind neu...
"Les sept fontaines" an der Einkaufsmeile.
Die Hubbrücke über den Fluss und das Werftgelände. (sie soll die Drittgrösste der Welt sein...)
Trockendock.
Wohnhäuser im Fünfzigerjahre Stil.
Innenstadt.
Eine alte Seilbahn über den Hafen - frisch renoviert - wird in den nächsten Tagen wieder in Betrieb genommen
Ein Monument für die "verschwundenen Menschen" von Brest.
Kunst am Bau(m).
Die Marina hält grosse Stücke auf Flaggenprotokoll. Die Flaggen aller ausländischen Schiffe werden mit am Flaggenmast aufgezogen.
Eigentlich wollten wir heute nach Camaret zurück, wo Liisa einen schönen Strand zur Verfügung hätte, aber der Wind will uns nicht einmal nach Camaret lassen (von der Biskaya ganz zu schweigen).
Wir haben bei "Wetterwelt.de" in Deutschland ein Wetter-Monitoring mit Törnberatung angefordert. In den nächsten Tagen geht gar nichts, dies ist auch die Meinung auf anderen Schiffen hier im Hafen. Es gibt doch dieses alte Sprichwort: "geduldiger Skipper hat immer guten Wind"!
Brest hat natürlich auch heute eine riesige Marinebasis mit dazugehörenden Werften und Trockendocks. Wenn man die vielen Autos auf den Parkplätzen dieser Betriebe anschaut, so darf man von Vollbeschäftigung der Bevölkerung und ausreichenden Steuereinnahmen der Stadt ausgehen. Das sieht man auch an allen Orten: viele Anlagen wie Gärten oder Parks wurden in den letzten Jahren schön renoviert oder neu gebaut, die Häuser sind in gutem Zustand und das öffentliche Verkehrsnetz ist vom Feinsten, alle Busse und Trams sind neu...
"Les sept fontaines" an der Einkaufsmeile.
Die Hubbrücke über den Fluss und das Werftgelände. (sie soll die Drittgrösste der Welt sein...)
Trockendock.
Wohnhäuser im Fünfzigerjahre Stil.
Innenstadt.
Eine alte Seilbahn über den Hafen - frisch renoviert - wird in den nächsten Tagen wieder in Betrieb genommen
Ein Monument für die "verschwundenen Menschen" von Brest.
Kunst am Bau(m).
Die Marina hält grosse Stücke auf Flaggenprotokoll. Die Flaggen aller ausländischen Schiffe werden mit am Flaggenmast aufgezogen.
Eigentlich wollten wir heute nach Camaret zurück, wo Liisa einen schönen Strand zur Verfügung hätte, aber der Wind will uns nicht einmal nach Camaret lassen (von der Biskaya ganz zu schweigen).
Wir haben bei "Wetterwelt.de" in Deutschland ein Wetter-Monitoring mit Törnberatung angefordert. In den nächsten Tagen geht gar nichts, dies ist auch die Meinung auf anderen Schiffen hier im Hafen. Es gibt doch dieses alte Sprichwort: "geduldiger Skipper hat immer guten Wind"!
Mittwoch, 7. September 2016
Brest
Die Wettergurus meinen es wäre nicht verkehrt, mit der Biskaya noch ein paar Tage zu warten. Also machen wir das. Wir haben aber Lust auf eine neue Umgebung und möchten wieder einmal etwas Stadtluft schnuppern. Ausserdem ruckt die Lotta an den Festmachern und will bewegt werden.
Brest liegt gleich um die Ecke und soll interessant sein - nichts wie hin!
Der Leuchtturm an der Rade de Brest.
Die U-Boot Bunker aus dem Krieg sieht man von weitem.
Hafeneinfahrt bei Niedrigwasser.
Riesige Marina.
Abendspaziergang auf der Mole.
Lotta findet es ganz ok hier, wir müssen keine Ruckdämpfer montieren
Der erste Stadtrundgang war kurz und sehr, sehr heiss! Wir planen morgen, Mittwoch, einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Davon sollte es ein paar Bilder geben, Brest ist nämlich interessant.
Brest liegt gleich um die Ecke und soll interessant sein - nichts wie hin!
Der Leuchtturm an der Rade de Brest.
Die U-Boot Bunker aus dem Krieg sieht man von weitem.
Hafeneinfahrt bei Niedrigwasser.
Riesige Marina.
Abendspaziergang auf der Mole.
Lotta findet es ganz ok hier, wir müssen keine Ruckdämpfer montieren
Der erste Stadtrundgang war kurz und sehr, sehr heiss! Wir planen morgen, Mittwoch, einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Davon sollte es ein paar Bilder geben, Brest ist nämlich interessant.
Dienstag, 6. September 2016
Test
Dieser Text wurde mit einer e-mail, via Iridium Satphone an den Blog Server gesendet. Wenn es funktioniert, kann ich Blogbeiträge auf See schreiben und via Satellit veröffentlichen. Uebrigens: wir fahren jetzt dann gleich nach Brest (Tapetenwechsel...)
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Montag, 5. September 2016
Biskaya Blues
Sollen wir - sollen wir nicht? Diese Frage quält uns, wie alle Biskaya-Neulinge, seit Tagen. Philip und Maria sind heute abgereist - wir hatten es sehr schön zusammen - und hinterliessen uns in einem grossen Dilemma. Die Überquerung wäre von morgen an eigentlich machbar, so sagen auf alle Fälle die meisten Wettermodelle, aber draussen im Atlantik lauert ein böses Tiefdruckgebiet und niemand ist wirklich sicher, was dieses Tief in den nächsten Tagen vorhat. Vielleicht frisst es ja gerne kleine, blaue Schiffe, wer weiss? Wir behalten es auf alle Fälle gut im Auge - oder warten auf ein Azorenhoch und fahren morgen nur nach Brest. Wir ändern unsere Meinung fast stündlich...
Auch wenn wir eigentlich sehr gerne wieder einmal segeln würden, so haben wir es hier in Camaret schön und unternehmen viele Ausflüge. Zu Fuss, mit den Rädern, und Philips Auto ermöglichte uns natürlich auch weiter entfernte touristische Attraktionen zu besuchen.
Mit den Brommies besuchen wir die Menhire ausserhalb von Camaret.
Die Anker vor dem Atlantikschlacht-Museum sind riesig, das Museum selber eigentlich nur beklemmend. Was für eine Verschwendung von Menschen und Schiffen!
Jedes Dorf hier hat eine schöne alte Kirche, hier ein ganz typisches Modell.
Wir besuchen das "Museum des ausgestorbenen Handwerks". Liisa gibt alles an der archaischen Drehbank.
Eine bretonische Klosterruine (Baubeginn 818) sieht man auch nicht alle Tage.
An jeder Ecke gibt es schöne, romantische Bilder.
Und hübsche Blümchen natürlich auch.
Die Sache mit der Biskaya werden wir noch einmal überschlafen, vielleicht gibt es morgen auf www.marinetraffic.com eine Überraschung.
Auch wenn wir eigentlich sehr gerne wieder einmal segeln würden, so haben wir es hier in Camaret schön und unternehmen viele Ausflüge. Zu Fuss, mit den Rädern, und Philips Auto ermöglichte uns natürlich auch weiter entfernte touristische Attraktionen zu besuchen.
Mit den Brommies besuchen wir die Menhire ausserhalb von Camaret.
Die Anker vor dem Atlantikschlacht-Museum sind riesig, das Museum selber eigentlich nur beklemmend. Was für eine Verschwendung von Menschen und Schiffen!
Jedes Dorf hier hat eine schöne alte Kirche, hier ein ganz typisches Modell.
Wir besuchen das "Museum des ausgestorbenen Handwerks". Liisa gibt alles an der archaischen Drehbank.
Eine bretonische Klosterruine (Baubeginn 818) sieht man auch nicht alle Tage.
An jeder Ecke gibt es schöne, romantische Bilder.
Und hübsche Blümchen natürlich auch.
Die Sache mit der Biskaya werden wir noch einmal überschlafen, vielleicht gibt es morgen auf www.marinetraffic.com eine Überraschung.
Freitag, 2. September 2016
Ferien in Camaret
Wir geniessen ein paar Tage mit unseren Gästen. Die Langfahrtpläne ruhen, weil der Wind nicht so will wie wir gerne hätten. Südwest ist definitiv nicht was wir brauchen, da wollen wir nämlich hin.
So können wir am Schiff noch einiges aufarbeiten, unter anderem wollen wir eine längere Ankerkette. 30 Meter reichen vielleicht für die Ostsee, hier müsste es schon ein bisschen mehr sein. Von einem Englischen Seglerpaar bekamen wir einen guten Tipp - und keine zwei Stunden später hatten wir 35 Meter mehr. Natürlich wollten wir einen Test machen und unternahmen eine kleine Testfahrt mit einem Ankermanöver in einer Badebucht.
So können wir am Schiff noch einiges aufarbeiten, unter anderem wollen wir eine längere Ankerkette. 30 Meter reichen vielleicht für die Ostsee, hier müsste es schon ein bisschen mehr sein. Von einem Englischen Seglerpaar bekamen wir einen guten Tipp - und keine zwei Stunden später hatten wir 35 Meter mehr. Natürlich wollten wir einen Test machen und unternahmen eine kleine Testfahrt mit einem Ankermanöver in einer Badebucht.
So navigiert man heute...
Liisa und Maria müssen beim Ankerstopp das Schiff umschwimmen...ich würde ja auch gerne ins kalte Wasser, aber jemand muss eben das Schiff hüten :-)
Tags darauf machen wir mit Philips Auto einen Landausflug nach Quimper. Wir geniessen es wieder einmal über Land zu fahren. Das Städtchen Quimper ist wirklich schön!
Die Kathedrale haben wir vor 28 Jahren das letzte Mal besucht. In der Zwischenzeit wurde sie umfassend renoviert, es hat sich gelohnt.
Die ersetzten Steine am Hauptportal passen farblich noch nicht, das dürfte die Zeit in ein paar Hundert Jahren schon hinkriegen...
Dass sie so krumm ist, wusste ich nicht mehr!
Ein Glasfenster musste einfach noch sein.
Philip und Maria (Sohn und Schwiegertochter)
Kaltes Glacé und neue Frisur - das Leben ist gut.
Auf dem Weg nach Hause kamen wir an diesem Strand vorbei. Natürlich mussten wir einen Badestopp einlegen. Man glaubt es kaum, ich war auch drin. Die Wellen waren schön!
Ich habe eben die neuen Grib-files für die Biskaya heruntergeladen: Drehende Winde, zum Teil gegenan. Vor Dienstag wird vermutlich nichts mit der Biskaya-Überquerung. Ausserdem habe ich noch ein kleines, kleines Jöbchen. Unsere Lotta hat Bartwuchs. Ein kleiner, grüner Flaum wächst am Unterwasserschiff, da muss ich wohl mit einer Bürste Abhilfe schaffen.
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