Auch wenn's bläst, kann man hier radfahren. Wir machen eine kleine Radtour ins Naturschutzgebiet nördlich der Stadt. Es war schön wieder einmal mit den Brommies herumzuflitzen.
Wenn die Sonne kommt wird's blau.
Liisa überholt mich immer wieder frech!
Nie ohne Helm.
Gefährliche Brandung, baden verboten
Wir schaffen es gerade vor dem nächsten Schauer nach Hause und bleiben trocken. Im Schiff läuft schon bald wieder die Heizung - schön!
Dienstag, 6. Februar 2018
Sonntag, 4. Februar 2018
Las Palmas gefällt!
Obwohl das Wetter instabil ist und es immer wieder kräftig regnet und bläst, können wir uns in dieser Grossstadt bestens unterhalten. Es gibt schöne Spaziergänge an der Nordküste und durch die "kommerzfreie" Altstadt, ausserdem waren wir wieder im Konzert. Auch Las Palmas bietet ein interessantes Auditorio...
Aussicht von der Promenade im Norden der Stadt. Heute eher feucht-kalt!
Das Auditorio ist eine wilde Stil-Melange, ich kann mich nicht entschliessen, ob es mir gefällt.
Die Altstadt hingegen begeistert mich. Das Fehlen von aufdringlicher Werbung finde ich besonders wohltuend!
Die Casa Colon. In diesem Palast der Gouverneure soll Kolumbus eine Weile residiert haben.
Ein richtig guter Musiker, vielleicht ein hängegebliebener Konzertflötist aus Russland. Natürlich kaufen wir seine CD.
Die Kathedrale Santa Ana. Das dazugehörende Museum mit religiösem Gedöns, lassen wir links liegen.
Der Innenraum der Kathedrale ist aber recht hübsch, die ornamentale Ausgestaltung hält sich in Grenzen.
Kleines Lichttürmchen in einem Nebengebäude der Kirche. (von innen)
Vom Glockenturm aus hat man dieses Panorama auf die Stadt, den Hafen und das Meer. (anklicken)
La Plaza de Santa Ana...
...mit den Hundestatuen.
Wir kommen an diesem auffallenden Jugendstil-Hotel mit einem spektakulären Innenhof vorbei.
Am Abend lockt das Auditorio mit warmem Licht, viel schöner als am Tag, finde ich.
Wir verkürzen uns die Wartezeit mit einem wunderbaren Gläschen Rotwein.
Wir hören ein Konzert des Wiener Kammerorchesters. Eine kleine Suite für Streicher von Carl Nielsen, einer meiner Lieblingskomponisten, das Klavierkonzert Nr. 1 von Bach und das direkt aus dem ersten Satz der 1. Violinsonate von Bach entspringende Violinkonzert von Peteris Vasks, einem zeitgenössischen Künstler, standen auf dem Programm. Die Streichersuite war ansprechend, das Klavierkonzert "rockte" vor allem im ersten Satz, und das Violinkonzert war, wie Frank Zappa wohl sagen würde, "a hard one to play". Ich fand es "a hard one to understand..."
Aussicht von der Promenade im Norden der Stadt. Heute eher feucht-kalt!
Das Auditorio ist eine wilde Stil-Melange, ich kann mich nicht entschliessen, ob es mir gefällt.
Die Altstadt hingegen begeistert mich. Das Fehlen von aufdringlicher Werbung finde ich besonders wohltuend!
Die Casa Colon. In diesem Palast der Gouverneure soll Kolumbus eine Weile residiert haben.
Ein richtig guter Musiker, vielleicht ein hängegebliebener Konzertflötist aus Russland. Natürlich kaufen wir seine CD.
Die Kathedrale Santa Ana. Das dazugehörende Museum mit religiösem Gedöns, lassen wir links liegen.
Der Innenraum der Kathedrale ist aber recht hübsch, die ornamentale Ausgestaltung hält sich in Grenzen.
Kleines Lichttürmchen in einem Nebengebäude der Kirche. (von innen)
Vom Glockenturm aus hat man dieses Panorama auf die Stadt, den Hafen und das Meer. (anklicken)
La Plaza de Santa Ana...
...mit den Hundestatuen.
Wir kommen an diesem auffallenden Jugendstil-Hotel mit einem spektakulären Innenhof vorbei.
Am Abend lockt das Auditorio mit warmem Licht, viel schöner als am Tag, finde ich.
Wir verkürzen uns die Wartezeit mit einem wunderbaren Gläschen Rotwein.
Wir hören ein Konzert des Wiener Kammerorchesters. Eine kleine Suite für Streicher von Carl Nielsen, einer meiner Lieblingskomponisten, das Klavierkonzert Nr. 1 von Bach und das direkt aus dem ersten Satz der 1. Violinsonate von Bach entspringende Violinkonzert von Peteris Vasks, einem zeitgenössischen Künstler, standen auf dem Programm. Die Streichersuite war ansprechend, das Klavierkonzert "rockte" vor allem im ersten Satz, und das Violinkonzert war, wie Frank Zappa wohl sagen würde, "a hard one to play". Ich fand es "a hard one to understand..."
Donnerstag, 1. Februar 2018
Tiempo loco
Ja, das Wetter ist wirklich loco, verrückt. Hier in Las Palmas regnet es immer wieder kräftig mit heftigen Schauerböen, zwischendurch scheint die Sonne, wie im April in der Schweiz.
Der Wetterdienst scheint mit der Prognose wegen der unstabilen Lage ziemlich überfordert, auf alle Fälle stimmte die Prognose für unserere Überfahrt von Teneriffa nach Gran Canaria hinten und vorne nicht. Angesagt war super Wind in Stärke 5 aus Nord, wir kriegten zuerst 4 - 5 aus West, nach drei Stunden liefen wir in einen Squall (lokale Gewitterzelle) mit Sintflut und endlos Wind, nachher war der Wind aufgebraucht, wir motorten die letzten 30 Meilen bei fast spiegelglatter See und Schwell von drei Metern. Die Sonne schien und wir schaukelten gemütlich um die Halbinsel nördlich von Las Palmas. Natürlich fing es kurz vor der Einfahrt in den riesigen Hafen an frisch zu blasen, Fender und Festmacher wurden erst weit hinter der Hafenmole befestigt.
Santa Cruz kurz nach Sonnenaufgang.
Auf den Höhenlagen von Teneriffa hat's tatsächlich geschneit!
Weltuntergang 😀. Das Bild wurde bei einer Böenpause aufgenommen, ich musste mich nur noch mit einer Hand festhalten...
Der Rest des Nachmittags war, wie gesagt, sehr gemütliches Dahintuckern.
Viele Bohrinseln, offenbar von der afrikanischen Westküste, warten auf Reparaturen.
Der Wetterdienst scheint mit der Prognose wegen der unstabilen Lage ziemlich überfordert, auf alle Fälle stimmte die Prognose für unserere Überfahrt von Teneriffa nach Gran Canaria hinten und vorne nicht. Angesagt war super Wind in Stärke 5 aus Nord, wir kriegten zuerst 4 - 5 aus West, nach drei Stunden liefen wir in einen Squall (lokale Gewitterzelle) mit Sintflut und endlos Wind, nachher war der Wind aufgebraucht, wir motorten die letzten 30 Meilen bei fast spiegelglatter See und Schwell von drei Metern. Die Sonne schien und wir schaukelten gemütlich um die Halbinsel nördlich von Las Palmas. Natürlich fing es kurz vor der Einfahrt in den riesigen Hafen an frisch zu blasen, Fender und Festmacher wurden erst weit hinter der Hafenmole befestigt.
Santa Cruz kurz nach Sonnenaufgang.
Auf den Höhenlagen von Teneriffa hat's tatsächlich geschneit!
Weltuntergang 😀. Das Bild wurde bei einer Böenpause aufgenommen, ich musste mich nur noch mit einer Hand festhalten...
Der Rest des Nachmittags war, wie gesagt, sehr gemütliches Dahintuckern.
Viele Bohrinseln, offenbar von der afrikanischen Westküste, warten auf Reparaturen.
So sieht es aus, wenn wir in den Hafen kommen, Liisa steuert, ich mache die Festmacherei auf dem Vordeck. (Das Video wurde von Daniel, Trimaran "Sail to Fly", aufgenommen, danke viumau!)
Dies ist der Eingang zur Marina, zu innerst im Handelshafen.
Wir bekamen von der Capitania einen super Platz zugewiesen, Lotta steht mit der Nase genau im Wind. Wir gingen mit Daniel und Nicole (sie segeln einen 8.5m langen Trimaran, chapeau!)
auf ein Bier und schliefen anschliessend wie Steine.
Die Marina von Las Palmas ist riesig! Hier ist im Winter der Teufel los, fast alle Atlantiküberquerer treffen sich in diesem Hafen, um sich für die Überfahrt vorzubereiten. Die ARC- und "Odyssee"- Teilnehmer sind jetzt weg, es gibt wieder etwas Platz hier. Zum Glück, denn in der bevorstehenden Schlechtwetterwoche hätte ich gar keine Lust vor Anker liegen zu müssen.
Hier sind die eine oder andere Familie liegen geblieben und haben sich "häuslich" eingerichtet. Der Zwillings-Kinderwagen findet nur auf dem Steg Platz.
Las Palmas ist eine richtige Grossstadt, es soll die neunt grösste Stadt Spaniens sein. Davon erstmal ein paar Bilder:
Die grosse Einkaufsstrasse. Hier geben wir eine neue, korrigierte Sonnenbrille für Liisa in Auftrag und sind jetzt arm.
Viel Jugendstil.
Alter Kiosk, ein Baudenkmal.
Liisa wird von einem Strassennmusiker besungen.
Wenn man berücksichtigt, dass wir allein für das Einklarierungs- bzw. Registrierungprozedere ganze drei Stunden brauchten (Weg- und Wartezeit), so erstaunt es kaum, dass Einkaufen und Wassernachfüllen den Rest eines Vormittags ausfüllen. Zum Glück ist die Wetterprognose für die nächste Woche richtig gruselig, wir haben also viel Zeit.
Dienstag, 30. Januar 2018
Sonntag, 28. Januar 2018
Freitag, 26. Januar 2018
Konzert im Auditorio de Santa Cruz
Um es vorwegzunehmen: Das Konzert war schön, wirklich schön! Wir (ich) hatten natürlich mit unserer Ausgangs-Garderobe zu kämpfen, auf einem kleinen Schiff finden Anzug und Abendrobe keinen Platz. Ich finde Liisa hat's - wie immer - gut getroffen.
Es ist abends recht frisch, heute nur 15 °C, da verträgt man schon eine Jacke.
Das Konzert begann mit einem Auftragswerk des jungen Komponisten Victor Landeira (*1984). Es war, so fand mein finnischer Sitznachbar, "quite pleasant". Das anschliessende Violinkonzert von Beethoven war der Höhepunkt. Bedauerlicherweise musste der angekündigte Solist Pinchas Zukerman wegen Krankheit absagen, er wurde aber vom russischen Geiger Sergei Krylow würdig vertreten. Als Amateur-Flötist masse ich mir nicht an, das Geigenspiel technisch zu beurteilen. Ich fand es aber musikalisch sehr überzeugend. Ich kenne die ältere Aufnahme mit Isaac Stern recht gut und habe Janine Jansen live gesehen, Krylows Interpretation hat mich aber aus den Socken gehauen. Besonders die Kadenz, welche anfangs mit vielen hart ( und "heavy") gespielten Doppelgriffen und Dissonanzen prunkte, um sich dann ganz schlicht, im fast als Kinderlied vorgetragenen Motiv aufzulösen, hat mich sehr beeindruckt!
Das beste an der Pause!
Den zweiten Teil des Konzerts bildeten dann die symphonische Dichtung "Don Juan" von Richard Strauss und das Spanische Capriccio von Nikolai Rimski-Korsakov. Die phantastische Raumakkustik brachte die grosse Klasse des Symphonieorchsters von Gran Canaria (nicht Teneriffa!) sehr schön zur Geltung. Es erstaunt schon, dass es auf den beiden Inseln zwei Orchester von sehr hoher Qualität gibt. Die Zugabe "Tico Tico", ein brasilianischer Choro, liess kanarisches Temperament überschäumen. Ein fulminanter Abschluss eines schönen Musikabends.
Es ist abends recht frisch, heute nur 15 °C, da verträgt man schon eine Jacke.
Das Konzert begann mit einem Auftragswerk des jungen Komponisten Victor Landeira (*1984). Es war, so fand mein finnischer Sitznachbar, "quite pleasant". Das anschliessende Violinkonzert von Beethoven war der Höhepunkt. Bedauerlicherweise musste der angekündigte Solist Pinchas Zukerman wegen Krankheit absagen, er wurde aber vom russischen Geiger Sergei Krylow würdig vertreten. Als Amateur-Flötist masse ich mir nicht an, das Geigenspiel technisch zu beurteilen. Ich fand es aber musikalisch sehr überzeugend. Ich kenne die ältere Aufnahme mit Isaac Stern recht gut und habe Janine Jansen live gesehen, Krylows Interpretation hat mich aber aus den Socken gehauen. Besonders die Kadenz, welche anfangs mit vielen hart ( und "heavy") gespielten Doppelgriffen und Dissonanzen prunkte, um sich dann ganz schlicht, im fast als Kinderlied vorgetragenen Motiv aufzulösen, hat mich sehr beeindruckt!
Das beste an der Pause!
Den zweiten Teil des Konzerts bildeten dann die symphonische Dichtung "Don Juan" von Richard Strauss und das Spanische Capriccio von Nikolai Rimski-Korsakov. Die phantastische Raumakkustik brachte die grosse Klasse des Symphonieorchsters von Gran Canaria (nicht Teneriffa!) sehr schön zur Geltung. Es erstaunt schon, dass es auf den beiden Inseln zwei Orchester von sehr hoher Qualität gibt. Die Zugabe "Tico Tico", ein brasilianischer Choro, liess kanarisches Temperament überschäumen. Ein fulminanter Abschluss eines schönen Musikabends.
Donnerstag, 25. Januar 2018
Aber klar: La Laguna
Natürlich mussten wir meinen Lieblingsort, La Laguna, noch einmal besuchen. Das Städtchen, auf der Ebene über Santa Cruz mit Blick auf das Anaga-Gebirge, hat es mir angetan. Wenn ich mich auf den Kanaren niederlassen wollte, wäre es hier. Natürlich gibts auch auf Lanzarote, La Gomera und La Palma ganz tolle Orte - zum Glück muss ich mich nicht entscheiden!
Hier ein paar (weitere) Bilder meines Lieblingsortes:
Der Hauptplatz vor der Kirche.
Aus verschiedenen Richtungen laufen die Strassen auf den frei stehenden Turm der Kirche zu.
Wir setzen uns auf eine freie Bank im Park der Kirche um unsere Sandwiches zu verzehren und werden von einer alten Tante grausam zusammengestaucht, weil wir es wagten uns auf "ihre" Parkbank zu setzen. Wir verstehen eben mal gar kein Spanisch mehr und bleiben sitzen... Grundsätzlich kann man ohne Übertreibung sagen, dass die Menschen hier vor fast unglaublicher Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit strotzen, dieser kleine Zwischenfall kratzt nicht einmal an unserem positiven Eindruck!
Weiter geht es durch die Gassen, der Ort atmet Kultur.
Das "Teatro Leal". Erbaut 1905 und immer noch in Betrieb.
Viele, viele Strassencafés, eines schöner als das andere. Es versteht sich von selbst: die Innenstadt ist (fast) verkehrsfrei.
Strassenmusiker gibt es hier, man glaubt es kaum. Paco de Lucia und Al di Meola müssten sich richtig anstrengen, um mit diesen Jungs mitzuhalten!
Natürlich bleiben ein kalorientriefender Besuch in einer kleinen Konditorei und etwas Shopping nicht aus. Liisa wusste am Morgen noch nicht, dass sie blaue Schuhe braucht...
Last, but not least!
Hier ein paar (weitere) Bilder meines Lieblingsortes:
Der Hauptplatz vor der Kirche.
Aus verschiedenen Richtungen laufen die Strassen auf den frei stehenden Turm der Kirche zu.
Wir setzen uns auf eine freie Bank im Park der Kirche um unsere Sandwiches zu verzehren und werden von einer alten Tante grausam zusammengestaucht, weil wir es wagten uns auf "ihre" Parkbank zu setzen. Wir verstehen eben mal gar kein Spanisch mehr und bleiben sitzen... Grundsätzlich kann man ohne Übertreibung sagen, dass die Menschen hier vor fast unglaublicher Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit strotzen, dieser kleine Zwischenfall kratzt nicht einmal an unserem positiven Eindruck!
Weiter geht es durch die Gassen, der Ort atmet Kultur.
Das "Teatro Leal". Erbaut 1905 und immer noch in Betrieb.
Viele, viele Strassencafés, eines schöner als das andere. Es versteht sich von selbst: die Innenstadt ist (fast) verkehrsfrei.
Strassenmusiker gibt es hier, man glaubt es kaum. Paco de Lucia und Al di Meola müssten sich richtig anstrengen, um mit diesen Jungs mitzuhalten!
Natürlich bleiben ein kalorientriefender Besuch in einer kleinen Konditorei und etwas Shopping nicht aus. Liisa wusste am Morgen noch nicht, dass sie blaue Schuhe braucht...
Last, but not least!
Abonnieren
Posts (Atom)
















































