Dienstag, 8. März 2022

Nicht langweilig

 Wir haben viel zu tun! Lotta bekam heute eine Grossreinigung des Gaskastens, der Ablauf wurde gepült und der  Regulator für die deutschen Gasflaschen wurde wieder angeschlossen. Jetzt haben wir wieder richtigen Gasdruck. Die Arbeit im Gaskasten war eine Qual - und warum die Schraubverschlüsse so unzugänglich verbaut wurden, vestehe ich nicht wirklich.


Man kann Yachties überall auf der Welt besuchen und immer heisst es: "the boat is a little messy just now!" Das ist bei uns heute nicht anders - Chaos im Schiff.



Liisa ist im Putzmodus - gefährlich!


Alle Lichter funktionieren, die gesamte elektronische Navi scheint unsere Abwesenheit ohne Schaden  überstanden zu haben und sogar dem Cockpitzelt konnte der Segelmacher neues Leben einhauchen.
Morgen schlagen wir die Segel an!


Montag, 7. März 2022

Lotta schwimmt!

 Boot an Land geht irgendwie gar nicht. Schön wieder im Wasser zu sein.


Sonntag, 6. März 2022

Kuchenbude gerettet?

 Heute bauten wir unser Cockpit-Zelt, unseren "Wintergarten", ab. Das Tuch war so verschimmelt, man glaubt es kaum. Sonst ist im Innern der Lotta alles sauber, eine Ledertasche mussten wir entsorgen,  das Schiffchen sieht aus, als hätten wir sie vor zwei Wochen, und nicht fast zwei Jahren, verlassen.

Kuchenbude vorher:


Harte Arbeit:


Nachher:



Ein paar gerissene Nähte müssen noch repariert werden, also geht's am Montag zum Segelmacher.

Heute Morgen stellte ich fest, dass mehr warme Luft an der Rückseite als an der Vorderseite des Heizlüfters austrat. Mein Verdacht auf eine Verstopfung bestätigte sich vollumfänglich. Dass sich in einem  Heizlüfter so viel Staub ansammeln kann, hat mich überrascht. Ich habe ihn vollständig zerlegt, geputzt und wieder zusammengebaut. Keine Schraube blieb übrig, ein gutes Zeichen! Er läuft wieder und bläst  warme Luft im Schiff herum, schön!



Samstag, 5. März 2022

Fast wie Ferien

 In der Werft ist es heute ruhig - Wochenende! Wir schalten auch in den Touristenmodus und besuchen Liisas Lieblingsstrand. Davon ein paar Bilder:









Und wenn die Linda Bar am Abend offen ist, dann ist die Welt mit Topaussicht, kaltem Bier und heissem Reggae nochmal so schön!




Freitag, 4. März 2022

An Bord (und doch an Land....)

Die erste Nacht auf der Lotta war wunderbar, im eigenen Bett schläft es sich einfach am besten. Den Kaffee am Morgen im Cockpit genossen wir ausgiebig. Vieles konnte gereinigt und überprüft werden, das Löttchen macht  einen viel besseren Eindruck als vor ein paar Tagen. 
Das Wetter ist am Tag angenehm warm (20°C), nachts geht es aber auf  8°C hinunter, sodass am Abend die Heizung zeigen musste, was sie kann.

Es fehlten die Anoden für den Propeller, die Werft jammerte schon von Lieferfristen... da fanden sich doch genau die richtigen Teile auf der "Lotta", offenbar habe ich einmal weit voraus geplant. Wenn es nicht so stark blasen würde, wären wir eigentlich für den "big splash" bereit. Jetzt kommt aber das Wochenende und unser Krantermin ist für Montag gebucht. Wir leben also die nächsten Tage noch in luftiger Höhe - man gewöhnt sich schnell daran.


Unsere Aussicht aus dem Cockpit.


Übers Wochenende versuchen wir die verschimmelte Kuchenbude zu reinigen, damit ihr der Segelmacher etwas "loving care" zukommen lassen kann - vielleicht ist sie ja noch zu retten.

Die ersten Tage in Lagos wären ohne die grosszügige Gastfreundschaft der "Alomas" deutlich weniger angenehm gewesen. Wir durften in ihrem schönen Haus wohnen und wurden richtig verwöhnt! Und ein bisschen wandern musste ich natürlich auch.


Und zum Schluss noch dies: Ich hab' von weitem wirklich geglaubt, Liisa sässe nicht allein im Bushäuschen!





 

Dienstag, 1. März 2022

Lissabon/Lagos

Wir sind in Portugal. Von Kopenhagen aus ging es direkt nach Lissabon. In dieser charmanten Stadt müssen wir  einen kurzen Zwischenstopp einlegen, es braucht einfach etwas Zeit um von der nordischen Einöde im südländischen Trubel anzukommen. Die Altstadt hat ihren eigenen Charakter und die rumpelnden Trambahnen faszinieren mich jedes Mal wieder.







Blick über die Altstadt, die "Alfama":


Hier werden die Feste gefeiert, wie sie fallen - und anschliessend wieder aufgeräumt. Am Samstagmorgen kommt die Stadtreinigung und lässt alles wie von Zauberhand verschwinden.



Der Blick von unserem Hotelzimmer - mehr Lissabon geht nicht!


Nach einem Tag müssen wir weiter in den Süden nach Lagos. Den "Park der Nationen", welcher gleich beim Bahnhof "Oriente" liegt, wollen wir  besuchen, bevor wir auf den Zug hüpfen. Die Parkanlage wurde nach Ende der Weltausstellung eingerichtet.

Die "Müllkatze" ist immer noch hier:


Lissabon kann auch modern.


Die grosse Arena wurde in den letzten zwei Jahren offenbar kaum bespielt....



Wir besuchen die Marina, welche hier ganz in der Nähe liegt und stellen erfreut fest, dass der Hafen neu ausgebaggert wurde. Vieles ist renoviert, die Restaurants sind in Betrieb und wir spüren, dass der ganzen Gegend neuer Schwung verliehen wurde. Letztes Mal machte vieles einen verlotterten und heruntergekommenen Eindruck - schön scheint es wieder aufwärts zu gehen. 

Vier Stunden später sind wir in Lagos wo wir von den "Alomas" abgeholt werden. Wir haben Roswitha und Walter vor fünf Jahren hier kennen gelernt und sind viele Meilen zusammen gesegelt. Wir dürfen bei ihnen wohnen, bis die "Lotta" wieder bewohnbar ist.

Von der "Lotta" gibt es nicht viel Gutes zu berichten. Sie steht vor Dreck und die versprochenen Arbeiten wurden nur zum Teil erledigt - da ist noch etwas Geduld angesagt...

Zum Trost machen wir eine schöne Wanderung an der Westküste, die spektakuläre Landschaft macht vieles wieder wett. 









Montag, 7. Februar 2022

Kaum zu glauben - es geht weiter!

Wir haben einen Flug nach Lissabon gebucht und der Werft in Lagos den Auftrag für die nötigen Arbeiten erteilt - es geht Anfang März wieder los. Ab Mitte März geht es der Küste entlang wieder nordwärts. Wir werden es sehr gemütlich nehmen und wollen uns nicht unter Druck setzen. Zwei Monate haben wir Zeit, schauen wir wie weit wir in dieser Zeit kommen. Ich freue mich Sie, liebe Leser, wieder dabei zu haben.